U21-Kader

Leweling: Darum ist Fürth in der deutschen U21 so dominant vertreten

Jamie Leweling geht bei der SpVgg Greuther Fürth einen ruhigen, aber erfolgreichen Weg.
Jamie Leweling geht bei der SpVgg Greuther Fürth einen ruhigen, aber erfolgreichen Weg. (Foto: imago)

Die SpVgg Greuther Fürth ist in diesem Sommer in die Bundesliga aufgestiegen. Grund dafür war und ist unter anderem die gute Jugendarbeit der Kleeblätter. Dies wird vor allem dann bemerkbar, wenn man auf den U21-Kader von Deutschland blickt.

Jamie Leweling ist neben Maximilian Bauer einer von zwei aktuellen Fürther Nationalspieler unter U21-Bundestrainer Stefan Kuntz. Doch schon im vergangenen Jahrgang, mit dem Deutschland im Juli die Europameisterschaft gewann, waren mit Anton Stach, Paul Jaeckel und David Raum drei Kleeblätter im Kader vertreten. Letzterer hat jetzt den Sprung ins A-Team geschafft.

"Fürth der perfekte Verein für junge Spieler"

Leweling erklärte nach seiner erstmaligen Nominierung: "Ich habe vorher viel mit den drei gesprochen. Alles was sie berichteten war durchweg positiv. Das Trainerteam, der Staff, einfach überall ein gutes Klima." Laut dem 20-Jährigen ist die SpVgg Greuther Fürth "der perfekte Verein" für junge Spieler: "Hier kann man sich entwicklen, da herrscht viel Ruhe." Mittlerweile kicken Stach, Jaeckel und Raum in Mainz, Berlin und Hoffenheim. "Dass sie gewechselt sind, spricht für uns. Das ist der Weg von Fürth", beschrieb Leweling das Image des guten Ausbildungsvereins.

Leweling gleich im ersten Länderspiel erfolgreich

Und auch der Angreifer könnte den erfolgreichen Weg fortsetzen. In seinem ersten U21-Länderspiel traf Leweling nach Einwechslung zum 6:0-Endstand gegen San Marino. Am Dienstag (18.15 Uhr) könnte gegen Lettland der nächste Coup folgen. Eins hat der Youngster seinen Kollegen im Team schon voraus. Zwar spielt er in Fürth bei einem vermeintlich kleineren Verein, doch im Gegensatz zum FC Schalke 04, Werder Bremen oder Fortuna Düsseldorf dafür in der Bundesliga. "So kleine Seitenhiebe gegenüber den Mitspielern gibt es immer mal wieder, aber es ist nicht so, dass wir uns jeden Tag gegenseitig aufziehen", berichtete Leweling auf fussball.news-Nachfrage. Dennoch nimmt der den Fakt gern an.

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Tom Jacob  
05.09.2021