Kommen Kalajdzic und Mane?

Lewandowski-Nachfolge: Bayern sucht zwei-für-eins-Lösung

Lewandowski möchte Bayern verlassen. Foto: Getty Images
Lewandowski möchte Bayern verlassen. Foto: Getty Images

Der FC Bayern vertritt nach außen in der Causa Robert Lewandowski bisher eine klare Haltung. Der Stürmer soll seinen Vertrag bis Ende Juni 2023 erfüllen und nötigenfalls ablösefrei wechseln. Einem Abschied schon diesen Sommer zieht der Klub offiziell nicht in Betracht. Hinter den Kulissen befassen sich die Verantwortlichen aber natürlich mit allen Szenarien.

Wenn ein Star-Spieler unbedingt wechseln will, bekommt er für gewöhnlich seinen Willen durchgesetzt. Die Frage dürfte in erster Linie lauten, was der FC Barcelona als Wunschverein von Lewandowski bereit ist auf den Tisch zu legen. Und auch die Nachfolgeregelung muss stimmen. Wie der TV-Sender Sky berichtet, geben sich die Münchner dabei nicht den Illusionen hin, man könne den besten Torjäger der vergangenen Jahre eins zu eins ersetzen. Vielmehr sei geplant, eine zwei-für-eins-Lösung zu finden.

Kalajdzic heiß umworben

Demnach sollen zwei neue Stürmer in die Bresche springen, um den Verlust von Lewandowski aufzufangen, die dabei unterschiedliche Typen darstellen würden und so die Variabilität im Angriffsspiel von Julian Nagelsmann erhöhen würden. Der FC Bayern soll deshalb auch in den vergangenen Wochen auf dem Stürmer-Markt merklich aktiv gewesen sein, heißt es beim Pay-TV-Sender. Durchgesickert ist dabei zuletzt das durchaus konkrete Interesse an Sasa Kalajdzic vom VfB Stuttgart. Mit dem Management des Österreichers soll es diese Woche Gespräche geben. Die Zeit drängt, weil der Zwei-Meter-Mann auf dem Markt in ganz Europa umworben ist.

Mane nicht als Gnabry-Ersatz vorgesehen

Nach außen hin wäre die Verpflichtung von Kalajdzic allerdings ein massives Downgrade von Lewandowski, wobei das wohl für nahezu jeden Stürmer der Welt gelten würde. Dennoch ist wohl davon auszugehen, dass der zweite Neuzugang, der spätestens 2023 kommen würde, mehr Glanz versprühen soll. Im Gespräch bleibt Sadio Mane vom FC Liverpool. Laut des Berichts wäre der Senegalese nicht etwa wie zuletzt kolportiert ein Ersatz für Serge Gnabry, dessen Vertragsverlängerung weiter stockt. Sondern die Münchner würden den 30-Jährigen eher als flexiblen Stürmer einplanen. Mane ist freilich mit dem Saisonfinale der Premier League und dem Endspiel der Champions League noch bis Ende des Monats beschäftigt. Womöglich gibt es bis dahin Klarheit bei Lewandowski und Kalajdzic.

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Lars Pollmann  
17.05.2022