Köpenicker "ein geiler Sauhaufen"

Lenz über Kruse-Wechsel zu Union: "Konnte es nicht glauben"

Kruse im Union-Dress ist noch ein ungewohnter Anblick. Foto: Frederic Scheidemann/Getty Images
Kruse im Union-Dress ist noch ein ungewohnter Anblick. Foto: Frederic Scheidemann/Getty Images

Union Berlin hat im Sommer mit der Verpflichtung von Max Kruse einen der spektakulärsten Coups des Transfermarkts gelandet. Der 32-Jährige zeigt sich bei den Eisernen noch nicht in absoluter Topform, dennoch ist seine Qualität unbestritten. Christopher Lenz rieb sich deshalb im August die Augen.

"Bei Max war ich echt überrascht. Ich konnte nicht glauben, dass einer mit seiner Qualität sich für uns entscheidet", so der Außenverteidiger gegenüber Sport Bild. Der fußballerische Feingeist Kruse in einer Truppe, die sich laut Lenz über "Arbeiten, Laufen, Kämpfen, Pressen" definiert? Das konnte sich der 26-Jährige kaum vorstellen, der den Ex-Nationalspieler aus gemeinsamen Zeiten bei Borussia Mönchengladbach kennt. Kruse ist dabei nicht der einzige bekannte Name, den sich Union Berlin seit dem Aufstieg geangelt hat.

"Ein geiler Sauhaufen"

Christian Gentner und Neven Subotic kamen 2019 als ehemalige Deutsche Meister, der neue Keeper Loris Karius spielte 2018 noch das Champions-League-Finale für den FC Liverpool. Ihren Geist hat sich die Mannschaft trotz dieser Veränderungen bewahrt, versichert Lenz. "Verändert hat sich durch die Zu- und Abgänge im Endeffekt null. Unsere Mannschaft ist auch neben dem Platz ein geiler Sauhaufen." In der Vorsaison reichte es so für den souveränen Klassenerhalt, heuer sammelte Union immerhin sechs Punkte aus den ersten fünf Spielen, von denen nur eins verloren ging.

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Lars Pollmann  
28.10.2020