Platzverweis für HSV-Zugang

Leistner nimmt sich nach Platzverweis selbst auf die Schippe

Toni Leistner ist beim HSV schwer gestartet.
Toni Leistner ist beim HSV schwer gestartet. Foto: Getty

Toni Leistner hat wahrlich nicht den besten Start beim Hamburger SV gehabt. Seinen Humor hat er aber beibehalten.

Der Hamburger SV holte bei Greuther Fürth einen glücklichen 1:0-Sieg heraus. Dabei musste der HSV fast die komplette 2. Halbzeit in Unterzahl spielen, da Toni Leistner aufgrund einer Notbremse in der 53. Spielminute den Platz vorzeitig verlassen musste. Ausgerechnet Leistner! Der Neuzugang hatte schließlich bereits vor wenigen Wochen für überregionale Schlagzeilen gesorgt, weil er nach der Pokalpleite bei seinem Heimatverein Dynamo Dresden einen provokativen Dresdner Fan körperlich angegangen war. So musste Leistner die ersten zwei Ligaspiele aussetzen - und nun bei seinem Ligadebüt für den HSV vorzeitig vom Platz.

Follower kommentieren Tweet mit Humor

Auch wenn sich Trainer Daniel Thioune sorgenvoll über seinen Verteidiger äußerte - "Es ist keine leichte Zeit für ihn" -, Leistner selbst kommentierte nun auf Twitter seinen Platzverweis mit Humor und Ironie. "3 Siege aus 3 Spielen. Zu null. Ps: Hoffentlich ist das nicht mein normaler Spielrhythmus für die Saison." Seine Follower nahmen ihn für den Platzverweis in Schutz: "Du hattest keine andere Wahl, als Dich zu opfern". Manche Follower kommentierten den Tweet aber ebenfalls mit Humor: "Wette mit Gjasula am laufen?" Bekanntlich kassierte Mittelfeld-Kollege Klaus Gjasula vergangene Saison im Trikot des SC Paderborn 17 Gelbe Karten - Rekord in der 1. Bundesliga. Insgesamt fehlte Gjasula damit Paderborn bei drei Spielen aufgrund einer Gelb-Sperre. Diese Fehlzeit dürfte Leistner beim HSV bereits zum Saisonstart übertreffen. Nach seiner Sperre in den ersten beiden Spielen dürfte er nun nochmals voraussichtlich zwei Spiele aufgrund der Roten Karte fehlen.

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Daniel Michel  
19.10.2020