Gelang in der Vorsaison nicht

Leibold: "Müssen den Teamgeist über die gesamte Saison aufrechterhalten"

Leibold ist beim HSV nunmehr Kapitän. Foto: Thomas Eisenhuth/Getty Images
Leibold ist beim HSV nunmehr Kapitän. Foto: Thomas Eisenhuth/Getty Images

Der Hamburger SV ist als einziger Zweitligist mit zwei Siegen in die neue Saison gestartet, ehe die Absage der Partie gegen Erzgebirge Aue die Rothosen verfrüht in die Länderspielpause schickte. Ein guter Start gelang den Hanseaten auch in der Vorsaison. Tim Leibold glaubt zu wissen, wie diesmal auch ein guter Abschluss herauskommen kann.

"Wir müssen den Teamgeist über die gesamte Saison aufrechterhalten. Das ist nicht immer einfach. Aber der Teamspirit ist gerade in der 2. Bundesliga entscheidend", so der Kapitän im HSV-Podcast des Hamburger Abendblatts. Gerade gegen Ende der Vorsaison habe der gute Zusammenhalt in der Kabine gefehlt, gibt Leibold unumwunden zu. Dabei macht der Linksverteidiger seinen Kollegen keinen großen Vorwurf, sondern er sieht die Entwicklung als Resultat der sportlichen Rückschläge in der finalen Saisonphase.

"Vertrauen untereinander verloren gegangen"

"Die vielen Nackenschläge haben uns einen Knacks gegeben. Da ist auch das Vertrauen untereinander verloren gegangen", so Leibold. Nach dem Restart in Liga zwei verspielte der HSV alleine gegen die SpVgg Greuther Fürth, den VfB Stuttgart, Holstein Kiel und den 1.FC Heidenheim durch Gegentore in der Nachspielzeit sechs Punkte. Mit denen wären Leibold und Co. wieder aufgestiegen. "Da konnten wir uns am Ende nicht mehr gegen stemmen", sagt der von Neu-Trainer Daniel Thioune auserkorene Spielführer. Leibold selbst war dabei für den "verdienten Nichtaufstieg", wie er es formuliert, der geringste Vorwurf zu machen. Der Außenverteidiger war über die gesamte Saison gesehen der eindeutig stärkste HSV-Profi, sammelte alleine 19 Torvorlagen.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
11.10.2020