Eintracht-Coach

"Lebbe geht weider!": Hütter bläst zur Jagd auf Stepi-Rekord

Adi Hütter richtete herzliche Worte an Kult-Trainer Dragoslav "Stepi" Stepanovic. Foto: Getty Images

Adi Hütter ist jetzt der erfolgreichste Eintracht-Trainer seit Dragoslav Stepanovic! Kein Coach holte mit Eintracht Frankfurt seit der ersten Amtszeit des Kulttrainers (1991-93) mehr Punkte als der Österreicher. Nun will er auch die Stepi-Marke knacken.

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Der 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Köln war für Eintracht Frankfurt in vielerlei Hinsicht ein Meilenstein, aber auch für Trainer Adi Hütter persönlich. Der 51-Jährige steht nun bei 1,65 Punkten pro Spiel in 128 Partien an der Seitenlinie der Hessen. Damit überholte der Österreicher Horst Ehrmantraut (96-98) und bläst nun auch zum Angriff auf Dragoslav "Stepi" Stepanovic, der zwischen 1991 und 1993 im Schnitt 1,81 Punkte pro Spiel erreichte. 

Auf Nachfrage von fussball.news richtete Hütter eine persönliche, herzliche Botschaft an den 72-Jährigen, der nach wie vor sehr eng mit der Eintracht verbunden ist: "Ich weiß, dass Stepi sich mit uns weiterhin genauso freut. Lieber Stepi, ich weiß, dass du dich zuhause auch freust. Von hier aus liebe Grüße! Ich hoffe, dass ich dich noch übertrumpfen kann. Du weißt: Lebbe geht weider!" Hütter erinnerte damit an Stepanovic' Spruch nach dem verpassten Meistertitel der Eintracht 1992 in Rostock. Mit jedem weiteren Sieg pirscht sich Hütter an die Stepi-Marke heran, für die der Serbe einst 88 Spiele benötigte.

"Gewinnen und verlieren gemeinsam"

In alldem bleibt Hütter aber bescheiden, will die herausragende Bilanz nicht auf sich alleine begründet wissen: "Ich bin Teil dieses Vereines. Mit einer sehr verantwortungsvollen Position auf sportlicher Ebene, das weiß ich. Wir arbeiten hier aber gemeinsam." Das Lob gab er entsprechend direkt weiter: "Ich habe eine tolle Mannschaft und eine Führung, die mich auch unterstützt, wenn es mal nicht so gelaufen ist. Wir gewinnen gemeinsam und wir verlieren gemeinsam. Aktuell ist es sehr, sehr schön anzusehen, dass wir auch sehr guten Fußball spielen und die Spiele souverän gewinnen." Geht es so weiter, könnte auch die Stepi-Marke nur eine Frage der Zeit sein.

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Benjamin Heinrich  
14.02.2021