Klub veröffentlicht Statement

Leaks zu Messi-Forderungen: Barca reagiert mit "Empörung"

Messi verließ den FC Barcelona 2021 und unterschrieb daraufhin bei Paris Saint-Germain. Foto: Eric Alonso/Getty Images
Messi verließ den FC Barcelona 2021 und unterschrieb daraufhin bei Paris Saint-Germain. Foto: Eric Alonso/Getty Images

Lionel Messi soll dem FC Barcelona 2020 für eine Verlängerung fürstliche Forderungen gestellt haben. Das geht aus Enthüllungen der spanischen Tageszeitung El Mundo hervor. Dagegen setzt sich Barca nun ausdrücklich zur Wehr.

Wieder mal verbreitet El Mundo rund um Lionel Messi und den FC Barcelona eine pikante Exklusivmeldung. Die Tageszeitung aus Spanien beruft sich darin auf E-Mails und Nachrichten von Ex-Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu und Jorge Messi, dem Vater von Berater von Lionel Messi. Im Kontext geht es um astronomische Forderungen der Messi-Seite für eine Verlängerung des damals 2021 auslaufenden Arbeitspapiers.

Unterschriftsbonus, Privatjet & Co.

So forderte Messi demnach mitunter ein Unterschriftsbonus von 10 Millionen Euro sowie ein höheres Salär im Falle einer Steuererhöhung. Auch Flüge mit dem Privatjet nach Argentinien sollen dazugezählt haben. Allen Forderungen wollten die Katalanen scheinbar aber nicht nachkommen. Und letztlich kam es nicht zur Verlängerung, Messi verließ den Klub 2021 ablösefrei und heuerte kurz darauf bei Paris Saint-Germain an.

FC Barcelona veröffentlicht Statement

Dass jene detailversehene Meldung über die damaligen Verhandlungen an die Öffentlichkeit gelangen sind, stößt den aktuellen Klubbossen um Bartomeu-Nachfolger Joan Laporta sauer auf. Barca "drückt seine Empörung über die eigennützige Weitergabe von Informationen aus, die Teil eines Gerichtsverfahrens sind", lautet es in einem am Mittwoch veröffentlichten Statement des Vereins. "Der Klub bedauert auch, dass die Medien behaupten, sie hätten 'Zugang zu einer großen Menge an Unterlagen und E-Mails, die sich im Besitz der Barcagate-Untersuchung befinden', obwohl diese Informationen und Unterlagen noch nicht an die Parteien weitergegeben worden sind", heißt es weiter.

"Die Rechtsabteilung prüft bereits die zu ergreifenden Maßnahmen"

Der FC Barcelona fügt dazu an: "In jedem Fall werden in dem betreffenden Artikel Dokumente veröffentlicht, die nichts mit der Untersuchung des Falles zu tun haben und deren Verwendung den Ruf und die Vertraulichkeit des Klubs gefährdet. Aus diesem Grund und mit dem Ziel, die Rechte des FC Barcelona zu schützen, prüft die Rechtsabteilung des Vereins bereits die zu ergreifenden Maßnahmen."

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Adrian Kuehnel  
21.09.2022