Gladbach torlos in Wolfsburg

Lazaro mit Comeback: "Am Ende hat die Kraft gefehlt"

Gladbachs Valentino Lazaro (M.), hier im Duell mit Wolfsburgs John Anthony Brooks, feierte sein Comeback bei den Fohlen.
Gladbachs Valentino Lazaro (M.), hier im Duell mit Wolfsburgs John Anthony Brooks, feierte sein Comeback bei den Fohlen. (Foto: imago)

Borussia Mönchengladbach ist in Wolfsburg nicht über ein torloses Remis hinausgekommen. Die Fohlen-Offensive kam gegen die Wölfe zu selten zum Abschluss. Statt Risiko-Bereitschaft für einen eventuellen Sieg sicherte sich Gladbach hintenraus den einen Punkt.

Sechs Wechsel nahm Cheftrainer Marco Rose nach dem verlorenen Rhein-Derby gegen Köln (1:2) vor, schickte die gefühlt beste Elf ins Rennen. Dabei auch Valentino Lazaro, der nach Verletzungspause erstmals in diesem Kalenderjahr zum Einsatz kam. "Wir sind hergekommen und wollten auf Sieg spielen", erklärte der Österreicher nach der Partie bei Sky. "In der ersten Halbzeit war Wolfsburg spielbestimmend, dann haben wir das Heft in unsere Hand genommen. Am Ende haben wir den Faden verloren, dann ging nur noch wenig nach vorn", analysierte Lazaro weiter.

Plan aufgegangen? "Wollten offensiver spielen"

Die besseren Chancen hatten die Gastgeber, kamen zu klareren Chancen. Unter anderem war es Fohlen-Keeper Yann Sommer, der zu Beginn mit einem Spitzenreflex seine Mannschaft im Spiel hielt. Im zweiten Durchgang half auch mal die Querlatte. Dass Borussia Mönchengladbach mehr verteidigte als anzugreifen, war nicht der Plan. "Wir wollten offensiver spielen, wollten früher angreifen. Doch am Ende hat vielleicht auch die Kraft gefehlt. Da entscheidest du dich eher für die Sicherheitsvariante und sicherst ab", führte Lazaro weiter aus. Warum genau in der Mannschaft nach sieben spielfreien Tagen in der Schlussphase die Kraft gefehlt hat, konnte der 24-Jährige direkt nach Schlusspfiff nicht beantworten: "Das müssen wir analysieren, wo vielleicht ein Meter zu viel war und wo er am Ende gefehlt hat."

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Tom Jacob  
14.02.2021