Nach Intermezzi in Italien und England

Lazaro: "Jetzt ist Gladbach der richtige Schritt"

Lazaro verletzte sich in der Saisonvorbereitung. Foto: Imago
Lazaro verletzte sich in der Saisonvorbereitung. Foto: Imago

Ein Muskelbündelriss hat das Bundesliga-Comeback von Valentino Lazaro verschoben. Der Österreicher kehrte im Sommer mit dem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach nach Intermezzi bei Inter Mailand und Newcastle United zurück ins deutsche Oberhaus. Der Flügelspieler soll wieder Wurzeln schlagen.

"Jetzt ist Gladbach der richtige Schritt. Ich habe richtig Bock, bei diesem geilen Klub zu spielen", so der 24-Jährige gegenüber Sport Bild. Die Fohlen haben an dem Deal schon länger geschraubt, gerade Max Eberl gilt nicht erst seit kurzem als Fan des Grazers. "Er hat in der Vergangenheit immer wieder mal bei mir vorgefühlt, wir standen länger im Austausch", bestätigt Lazaro. Nach dessen erster Halbserie bei Inter Mailand infolge des Transfers von Hertha BSC im Sommer 2019 stand schon eine Bundesliga-Rückkehr im Raum.

Auch in England nicht richtig glücklich

Seinerzeit entschied sich Lazaro aber für den Weg zu Newcastle United. Bei 15 Einsätzen stand er nur fünfmal in der Startformation der Magpies, so richtig glücklich wurde Lazaro also auch in England nicht. Nach zwei eher unglücklichen Erfahrungen machte der Schritt zurück in die vertraute Bundesliga Sinn. Vor allem auch nach Gladbach, wo neben Eberl auch zu Marco Rose eine bestehende Verbindung intensiviert werden kann.

"Nicht nur Fußballer, sondern auch Mensch"

"Ich erinnere mich noch gut an unsere allererste Begegnung in Salzburg, als Marco noch Nachwuchstrainer war", erzählt Lazaro. Schon seinerzeit sei ihm klar geworden, dass Rose eine klare Idee verfolge und ein guter Trainer sei. Die Bindung zum Übungsleiter ist dem 28-fachen ÖFB-Internationalen durchaus wichtig. "Ich schätze es sehr, wenn ein Trainer mich nicht nur als Fußballer, sondern auch als Menschen sieht", sagt Lazaro. Voraussichtlich im Oktober soll er sein Pflichtspiel-Debüt für Gladbach geben können.

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Lars Pollmann  
23.09.2020