La Liga

Laporta versichert: Barca hegt keine Zweifel an Xavi

Xavi sitzt beim FC Barcelona fest im Sattel. Foto: Getty Images.
Xavi sitzt beim FC Barcelona fest im Sattel. Foto: Getty Images.

Das Ausscheiden aus der Champions League hat den FC Barcelona schwer getroffen, doch weil die Katalanen in der Liga auf Kurs sind, muss Cheftrainer Xavi nicht um seinen Job fürchten.

Hinter dem FC Bayern und Inter Mailand wurde der FC Barcelona in Gruppe C der Champions League Dritter und stieg damit zum zweiten Mal in Folge in die Europa League ab. Die Enttäuschung über das frühe Aus war groß, doch Vereinspräsident Joan Laporta hat den Fokus mittlerweile voll und ganz auf La Liga gelegt.

Laporta will die erste Meisterschaft seit 2019

Mit 37 Punkten aus 14 Spielen thront Barcelona an der Tabellenspitze, neben einem Remis gegen Rayo Vallecano am ersten Spieltag war das 1:3 im Clasico gegen Real Madrid die einzige Niederlage. Die Königlichen haben während der WM-Pause zwei Punkte Rückstand, geht es nach Laporta, soll dieser bis Saisonende nicht mehr hergegeben werden: "Das Ziel ist die Liga", verkündete der 60-Jährige im Gespräch mit der spanischen Sport. "Wir hoffen, dass wir weiterhin auf dem richtigen Weg sind", betonte Laporta und ergänzte angesichts der Tatsache, dass Barcelona zuletzt 2019 die La Liga gewann: "Wir können mit einer Chance, den Titel zu gewinnen, kämpfen."

Barca hat "volles Vertrauen in Xavi"

Vermutlich auch deswegen sitzt Xavi weiterhin fest im Sattel. Die Klub-Bosse hätten den Trainer "zu keiner Zeit" in Frage gestellt, versicherte Laporta, der ein Loblied auf den Ex-Mittelfeldspieler sang: "Wir haben volles Vertrauen in Xavi. Er ist ein Trainer, der den Verein sehr gut kennt, der weiß, in welchem Moment er angekommen ist. Außerdem versteht er es, den verschiedenen Mitgliedern des Clubs alles mitzuteilen, was verbessert werden kann." Dennoch ist der Druck in Barcelona enorm - sowohl aus sportlicher als auch aus finanzieller Sicht. Je mehr Titel gewonnen werden, umso mehr Geld fließt in die klammen Vereinskassen. Was ansonsten droht, lässt sich nur erahnen.

Florian Bajus  
12.11.2022