BVB-Stürmer

Laporta-Intimus erklärt: Deshalb kommt Haaland zu Barca

Haaland diktiert weiter die Schlagzeilen. Foto: Getty Images
Haaland diktiert weiter die Schlagzeilen. Foto: Getty Images

Erling Haaland wird die Schlagzeilen auch im Jahr 2022 immer wieder beherrschen, so viel steht fest. Ob der Stürmer Borussia Dortmund im Sommer verlässt, soll dabei schon möglichst bald feststehen. Erste Gespräche sind wohl schon für die kommende Woche vorgesehen (fussball.news berichtete). Als einer der Anwärter auf eine Verpflichtung des Stürmers gilt der FC Barcelona, trotz riesiger Schuldenlast.

Joan Laporta machte dahingehend bereits anlässlich der Vorstellung von Ferran Torres vollmundige Ankündigungen. Mit Lluis Carrasco geht ein Intimus des Präsidenten nun einen Schritt weiter. "Haaland kommt zu Barca", steht für den Leiter der Wahlkampagne von Laporta bei den Präsidentschaftswahlen im Frühjahr 2021 fest, wie er im Twitch-Kanal des Journalisten Gerard Romero mitteilt (Zitat via Sport). Dabei handelt es sich zwar eher um eine Meinung denn eine Ankündigung, der Argumentation von Carrasco kann man aber durchaus folgen.

"Laporta wird alle Hebel in Bewegung setzen"

Fest steht ohne Zweifel, dass Laporta Haaland liebend gerne holen würde. Barca hätte einen neuen Superstar, zudem Real Madrid einen Wunschspieler vorenthalten. "Er wird alle Hebel in Bewegung setzen, nicht nur seine Freundschaft zu Mino Raiola", erklärt Carrasco. Barcelona sei aber auch für Haaland eine gute Adresse, weil er im Camp Nou der alleinige Superstar und das Gesicht der kommenden Jahre wäre. Bei Real müsste er sich das Rampenlicht aller Voraussicht nach mit Kylian Mbappe teilen.

"Bei Real nicht der Superstar"

"Wenn Haaland Dortmund verlässt, dann, um der absolute Superstar eines Teams zu sein, und bei Real Madrid wäre das einfach nicht der Fall. Bei Barca hingegen wäre er automatisch die Nr.1", erläutert Carrasco. Die Frage wird nicht zuletzt bleiben, ob die Katalanen das laut Medienberichten um die 300 Millionen Euro schwere Paket schnüren können, das die Verpflichtung von Haaland inklusive einer Ablöse an den BVB, Gehalt, Handgeldern und Provisionen verschlingen soll. Und ob Barca in der aktuellen Situation sportlich überhaupt genug Reiz ausübt. Wäre die Saison in LaLiga heute vorbei, spielte der Traditionsklub nicht in der Champions League.

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Lars Pollmann  
11.01.2022