Präsident liefert Details

Laporta: "Habe gehofft, Messi würde gratis für Barca spielen"

Messis Abgang aus Barcelona war tränenreich.
Messis Abgang aus Barcelona war tränenreich. Foto: Eric Alonso/Getty Images

Da der FC Barcelona aufgrund einer finanziellen Misswirtschaft Lionel Messi in diesem Sommer keinen neuen Vertrag aushändigen konnte, wechselte der Argentinier kurz darauf zu Paris Saint-Germain. Barca-Präsident Joan Laporta, der die Entscheidung maßgeblich traf, berichtet nun vom schwerwiegenden Abgang.

Mit Lionel Messi hat der FC Barcelona in diesem Sommer seine wohl größte Vereinslegende aller Zeiten verabschiedet. Die Katalanen, die finanziell schwer angeschlagen sind, sahen sich nicht in der Lage, den sechsfachen Weltfußballer noch einmal mit einem neuen Kontrakt auszustatten, war der vorherige zum 30. Juni ausgelaufen. Dass es so gekommen ist, darüber sei Joan Laporta "nicht wütend", wie er gegenüber dem katalanischen Hörfunksender RAC1 deutlich machte.

"Dachte, dass ich das Beste für Barca tun würde"

"Irgendwann kommt aber der Zeitpunkt, an dem man einsehen muss, dass es nicht klappen kann, und dann ist die Enttäuschung auf beiden Seiten groß", meinte das Oberhaupt Barcas und bekräftigte, dass beide Parteien eine Zusammenarbeit gerne fortgesetzt hätten, sofern es die Rahmenbedingung ermöglicht hätten. "Messi", so Laporta, "wird in die Geschichte von Barca als der beste Spieler aller Zeiten eingehen, und ich möchte das bewahren".

Als für den LaLiga-Spitzenklub "der Zeitpunkt kam, die Entscheidung zu treffen, dachte ich, dass ich das Beste für Barca tun würde", erklärte Laporta seinen komplexen Entschluss und führte aus: "Ich hatte gehofft, dass es einen Kurswechsel geben würde und dass er sagen würde, dass er gratis spielen würde, aber wir können nicht davon ausgehen, dass ein Spieler dieses Formats das tun würde." Zu Messi, der bis 2023 bei Paris Saint-Germain unterschrieb, habe der Präsident der Katalanen trotz der Trennung "ein sehr gutes Verhältnis".

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Adrian Kuehnel  
08.10.2021