Abschied?

Laporta deutet Verkauf von Griezmann an: "Befinden uns in einem heiklen Moment"

Antoine Griezmann könnte den FC Barcelona verlassen. Foto: Imago.
Antoine Griezmann könnte den FC Barcelona verlassen. Foto: Imago.

Sollte der FC Barcelona ein lukratives Angebot für Antoine Griezmann erhalten, erwägen die Katalanen einen Verkauf des Stürmers. Das bestätigte Vereinspräsident Joan Laporta. Derweil werden die Neuzugänge voraussichtlich ihre Spielberechtigung erhalten. 

Vor zwei Jahren verpflichtete der FC Barcelona Antoine Griezmann für 120 Millionen Euro von Atletico Madrid. Der Franzose konnte die hohen Erwartungen bisher nicht erfüllen, insbesondere in seiner ersten Saison geriet der 30-Jährige in den Fokus der Kritik. 99 Mal lief Griezmann für Barca auf, erzielte dabei 35 Tore und lieferte 17 Vorlagen. Ob weitere Pflichtspiele hinzu kommen werden, ist offen.

Laporta: "Wir suchen nach finanziellem Gleichgewicht"

Seit Wochen wird über einen Abgang spekuliert, unter anderem war eine Rückkehr zu Atletico Madrid im Gespräch. Wie Präsident Joan Laporta bestätigt, ist der FC Barcelona angesichts der prekären wirtschaftlichen Situation offen für einen Transfer: "Griezmann ist ein Spieler, der einen Markt hat, mehrere Vereine sind an ihm interessiert. Und wir bauen einen Kader und suchen nach finanziellem Gleichgewicht", wird Laporta von Mundo Deportivo zitiert.

"Wenn sich der Markt bewegt, sind wir offen für alle Angebote"

"Wir haben kein Problem mit Antoine, wir lieben ihn. Aber wenn sich der Markt bewegt, sind wir offen für alle Angebote, weil wir uns in einem heiklen Moment befinden, in dem wir das Financial Fairplay ausgleichen müssen", erläutert Laporta, der betont, dass nicht nur Griezmann betroffen sei: "Deshalb sollten wir mit allen Spielern sprechen. Wir sind offen für alle Optionen, die uns der Markt bieten kann, aber wir wollen dem Team nicht schaden."

"Die Spieler, die wir verpflichtet haben, können registriert werden"

Unterdessen verkündete Laporta, dass die Neuzugänge Memphis Depay, Sergio Agüero und Eric Garcia zeitnah ihre Spielberechtigung erhalten werden. Bisher konnte Barca das Trio aufgrund der Gehaltsobergrenze in Spanien nicht registrieren. "Die Spieler, die wir verpflichtet haben, können registriert werden. Wir kennen die Beschränkungen, die wir durch das sportliche Gehalt haben, das das Einkommen des Klubs übersteigt. Es ist ein Problem, dessen Existenz wir nicht verneinen können. Aber wir sind überzeugt, dass es für alle gut ausgeht", so Laporta. 

Florian Bajus  
23.07.2021