Urteil bekannt

Lange Sperre für Lewandowski - auch Pique erhält Strafe

Lewandowski und Pique werden gesperrt. Foto: Michael Reaves/Getty Images
Lewandowski und Pique werden gesperrt. Foto: Michael Reaves/Getty Images

Der FC Barcelona wird zu Beginn des kommenden Jahres 2023 zunächst ohne Robert Lewandowski auskommen müssen. Auch Gerard Pique erhält eine ordentliche Sperre - obwohl er seine Karriere beendet.

Der vergangene LaLiga-Spieltag war für den FC Barcelona ein turbulenter. Die Katalanen setzten sich nach Rückstand mit 2:1 gegen CA Osasuna durch. Robert Lewandowski erhielt dabei die Gelb-Rote Karte. Schiedsrichter Jesus Gil Manzano vermerkte in diesem Zuge eine abfällige Geste des Polen beim Verlassen des Platzes. Lewandowski erklärte anschließend jedoch: "Nach dieser Situation habe ich zu Xavi gezeigt, nicht zu dem Schiedsrichter, weil wir darüber sprachen und so eine Situation heute passierte. Das ist die Geschichte hinter meiner Geste." Der spanische Fußballverband RFEF wertete es allerdings als unangemessene Geste gegenüber dem Referee.

Pique wäre für vier Spiele gesperrt

So lautet das Urteil, dass Lewandowski eine Sperre von einem Spiel für die Gelb-Rote Karte und zwei Spiele für die Geste erhält. Der 34-jährige Pole fehlt dem FC Barcelona somit gegen Espanyol (30./31. Dezember), Atletico Madrid (7./8. Januar) und Real Betis (14./15. Januar). Und sogar Gerard Pique wurde seitens des Verbands bestraft. "Du bist der Schiedsrichter, der uns mit Abstand am meisten verarscht hat", soll Pique zu Gil Manzano gesagt haben und diesem außerdem hinterhergeworfen haben: "Es ist eine verdammte Schande." Daraufhin erhält der 35-jährige Verteidiger eine Sperre von vier Spielen. Dies wird ihm jedoch gänzlich gleichgültig sein, denn zum 30. November beendet er offiziell seine Karriere - Pflichtspiele stehen beim FC Barcelona bis dahin ohnehin nicht an.

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Adrian Kuehnel  
16.11.2022