"Spieler werden von den Klubs bezahlt"

Länderspiele? Klopp: "Vereine müssen Vorrang genießen"

Klopp will seine Spieler nicht ziehen lassen. Foto: Imago
Klopp will seine Spieler nicht ziehen lassen. Foto: Imago

Ende des Monats steht eine Unterbrechung des hektischen internationalen Spielkalenders für die Klubs an. Die erste Länderspielpause des Jahres wirft ihre Schatten voraus. Wie schon im Vorjahr steht sie unter den besonderen Vorzeichen der globalen Pandemie. Jürgen Klopp plädiert dafür, Spieler nicht abzustellen.

Die FIFA hat bekanntlich die Abstellungspflicht wie im Vorjahr verändert. Sollten Profis nach Trips zu den Nationalmannschaften in Quarantäne müssen, können ihre Klubs eine Abreise verbieten. Klopp will mit dem FC Liverpool wohl Gebrauch von dieser Regelung machen. "Ich verstehe die Nöte und Zwänge der verschiedenen Verbände, aber es ist eine Zeit, in der man nicht alle glücklich machen kann", zitiert die BBC den Starcoach der Reds.

"Spieler werden von den Klubs bezahlt"

"Die Spieler werden von den Klubs bezahlt, also müssen die Vereine auch den Vorrang genießen", steht für den gebürtigen Stuttgarter fest. Die Planung für Liverpool und andere Premier-League-Klubs sei dabei jedoch kaum möglich, weil Nationalverbände die jeweiligen Spielorte noch anpassen könnten. Nach aktuellem Stand würden Reisen zu Länderspielen unter anderem für die Brasilianer Alisson Becker, Fabinho und Roberto Firmino eine Quarantäne nach sich ziehen.

"Natürlich machen wir uns Gedanken"

Ganz grundsätzlich verursacht die Aussicht auf eine Länderspielpause mit Einsätzen über den ganzen Globus verteilt bei Klopp Bauchschmerzen. "Alles was in den vergangenen Monaten bezüglich des Virus passiert ist, ist passiert, nachdem jemand die Blase verlassen musste. In England sind wir auf dem richtigen Weg. Natürlich machen wir uns über diese Dinge unsere Gedanken." Das Vereinigte Königreich gehört zu den Staaten, in den das Rollout der Impfungen vergleichsweise reibungslos abläuft.

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Lars Pollmann  
04.03.2021

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