Freiburgs Cheftrainer

Kurze Winterpause? Streich übt Kritik: "Das tut weh"

Streich hätte über Weihnachten und Neujahr gerne länger Pause gehabt.
Streich hätte über Weihnachten und Neujahr gerne länger Pause gehabt. Foto: Matthias Hangst/Getty Images

Mit der kurzen Winterpause in der Bundesliga hadert Cheftrainer Christian Streich vom SC Freiburg. Die Liga wird bereits am 2. Januar aufgrund des engen Terminkalenders durch die Corona-Pandemie fortgesetzt.

In der Bundesliga haben die Klubs vorerst Pause - doch am 2. Januar geht es bereits schon wieder weiter. Christian Streich betonte, dies kritisch zu sehen: "Ich finde das extrem schade, das tut auch weh." Der Coach des SC Freiburg meinte: "Ich halte überhaupt nichts davon, dass man zehn Monate durcharbeitet. Das ist schlecht für alles, für die Gesundheit, für die Spieler und für uns."

"Kam die Pandemie, da kann niemand was dafür"

Für die Breisgauer geht es im neuen Jahr bei der TSG Hoffenheim um drei Punkte. In den vergangenen Jahren seien "zehn Tage" Pause zum Durchatmen "extrem wichtig" gewesen, verdeutlichte der 55-Jährige, der dennoch etwas Verständnis zeigte: "Es kam die Pandemie, da kann niemand etwas dafür." Bevor die Freiburger wenigstens ein wenig Erholung haben, geht es in der Zweitrundenpartie des DFB-Pokals beim VfB Stuttgart am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) noch um einen erfolgreichen Jahresabschluss. "Wir fahren nach Stuttgart, um ihnen voll die Stirn zu bieten und werden alles dafür tun, eine Runde weiterzukommen. Das wäre herausragend", so Streich.

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Adrian Kuehnel  
22.12.2020