Fohlen seit 10 Heimspielen gegen den Sport-Club ungeschlagen

Kurioser Auswärtsfluch bei Gladbach und Freiburg: Vorteil für den VfL?

Gladbachs Keeper Yann Sommer kann den Auswärtsfluch in Duellen mit Freiburg nicht erklären. Foto: Imago
Gladbachs Keeper Yann Sommer kann den Auswärtsfluch in Duellen mit Freiburg nicht erklären. Foto: Imago

Wenn Borussia Mönchengladbach und der SC Freiburg aufeinandertreffen, darf sich die Auswärtsmannschaft allerhöchstens über ein Unentschieden freuen. Diese Regel hat seit der Saison 2009/10 Bestand und könnte der Borussia an diesem Wochenende zugutekommen.

Borussia Mönchengladbach reist nicht gerne zum SC Freiburg, und Freiburg tritt nicht gerne in Mönchengladbach an. Letztmals kassierte die Borussia am 11. Mai 2008 eine Heimniederlage gegen den Sport-Club (2:3), gleichzeitig gelang nur wenige Monate vorher (10. Dezember 2007) der letzte Sieg im Breisgau (3:1). Seither behält in diesen Duellen stets die Heimmannschaft die Oberhand: Im Borussia-Park gewann Gladbach sechs der letzten zehn Spiele, vier Partien endeten Unentschieden. Im Schwarzwaldstadion kassierte man hingegen neun Niederlagen bei zwei Remis.

Sommer hat keine Erklärung

Yann Sommer kann sich diese Serie nicht erklären: "Das ist schwierig zu sagen", sagte er in einem Interview, das auf der Vereinswebsite der Borussia veröffentlicht wurde und betonte: "Freiburg ist zuhause einfach sehr stark, das ist schon seit Jahren so." Dass Gladbach im kommenden Heimspiel gegen den SC statistisch betrachtet gute Chancen auf Punkte hat, kümmert ihn aber nicht: "Ich lege nicht sonderlich viel Wert auf solche Statistiken, uns erwartet am Samstag ein neues Spiel. Da müssen wir unsere Leistung auf den Platz bringen, mit viel Power agieren, aktiv und mutig sein, uns gegen die Situation wehren und dann den Dreier einfahren", gab der Schweizer die Marschroute vor. 

Ein gutes Omen?

In der Tabelle rangiert Freiburg (37 Punkte, Platz 8) knapp vor Gladbach (36 Punkte, Platz 10), dennoch sind es eher die Fohlen, die auf die Europapokalplätze schielen. Die Mannschaft um den scheidenden Trainer Marco Rose will nach dem Befreiungsschlag gegen Schalke noch einmal angreifen, wie Ersatztorwart Tobias Sippel erklärte. Das Heimspiel gegen Freiburg ist ein gutes Omen, allerdings würde es zu dieser Saison passen, wenn der Auswärtsfluch gebrochen wird.

Florian Bajus  
02.04.2021

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