Champions League

Kuriose Statistik: Ronaldo läuft weniger Kilometer als Casteels

Keiner hat in der Champions League mehr Tore erzielt als Cristiano Ronaldo (r.). Foto: Getty Images.
Keiner hat in der Champions League mehr Tore erzielt als Cristiano Ronaldo (r.). Foto: Getty Images.

Mit 136 Toren steht Cristiano Ronaldo an der Spitze der ewigen Torschützenliste der Champions League. Auch in der laufenden Spielzeit hat der Portugiese bereits einige Tore für Manchester United erzielt. Investieren musste er dafür nur wenige Kilometer.

Die Laufleistung eines Spielers während eines Fußballspiels hat zwar wenig Aussagekraft über dessen Qualitäten, aber sie kann ein Indikator für die Intensität der vorgegebenen Spielweise sein. Im modernen Fußball kommt den Angreifern etwa eine wichtige Rolle beim Pressing zu, indem sie die gegnerischen Abwehrspieler im Aufbau hoch anlaufen und den Ball möglichst nah vor dem Tor erobern sollen.

Carrasco einsamer Spitzenreiter

Die britische Daily Mail hat eine Liste mit der durchschnittlichen Laufleistung der Profis in der bisherigen Champions-League-Saison veröffentlicht. Aufgelistet wurden alle 72 Spieler, die mindestens 75 Spielminuten absolviert haben. An der Spitze steht Yannick Carrasco von Atletico Madrid, der Flügelspieler spulte bisher durchschnittlich 12,9 Kilometer pro Spiel ab. Auf Rang zwei befindet sich Thomas Müller, der deutsche Nationalspieler im Trikot des FC Bayern steht bei 11,6 Kilometern pro Spiel. Während Neymar (Paris St. Germain, 10,6 Kilometer pro Spiel) das Spitzentrio komplettiert, ist Cristiano Ronaldo weit abgeschlagen.

Casteels vor Ronaldo 

Der 36-jährige Portugiese erzielte zwar sowohl bei der 1:2-Niederlage von Manchester United gegen die BSC Young Boys als auch beim 2:1-Sieg über den FC Villarreal jeweils ein Tor; viel hat er dafür aber nicht investiert: Der Daily Mail zufolge spulte Ronaldo gerade einmal sechs Kilometer pro Spiel ab und belegt damit Platz 68. Im Vergleich: Koen Casteels, Torhüter des VfL Wolfsburg, liegt mit 6,3 Kilometern pro Spiel vor dem fünfmaligen Weltfußballer. United-Coach Ole Gunnar Solskjaer dürfte sich daran allerdings kaum stören, solange die Ergebnisse stimmen - und Ronaldo weiter Tore liefert. 

Florian Bajus  
10.10.2021