Füllkrug-Transfer platzte ebenfalls

Kurios: Gladbach wollte 2017 Terodde verpflichten

Simon Terodde (l.) wäre 2017 fast zu Borussia Mönchengladbach gewechselt. Foto: Getty Images.
Simon Terodde (l.) wäre 2017 fast zu Borussia Mönchengladbach gewechselt. Foto: Getty Images.

Borussia Mönchengladbach hat sich in den vergangenen Jahren auf die Weiterentwicklung hochveranlager Talente spezialisiert. Vor einigen Jahren hätte Sportdirektor Max Eberl beinahe aber einen antizyklischen Transfer getätigt und den neuen Rekordtorschützen der 2. Bundesliga verpflichtet.

Das berichtet die Bild-Zeitung. Demnach war Eberl gewillt, Simon Terodde im Jahr 2017 für sechs Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu verpflichten. Der damals 29-jährige Stürmer schloss sich den Schwaben nach dem Abstieg 2016 an, hatte mit 25 Toren in der 2. Bundesliga einen großen Anteil am direkten Wiederaufstieg. Als Ablösesumme sollen sechs Millionen Euro im Gespräch gewesen sein - angeblich zu viel für Geschäftsführer Stefan Schippers, der sein Veto ob des vermeintlich geringen Wiederverkaufswerts eingelegt habe. 

Auch Füllkrug war ein Thema

Ein weiterer Transfer, der nicht zustandegekommen sein soll, war laut der Bild-Zeitung die Verpflichtung von Niclas Füllkrug. Demnach hätte der Angreifer im Sommer 2018 auf Wunsch des damaligen Cheftrainers Dieter Hecking für 20 Millionen Euro von Hannover 96 zu Borussia Mönchengladbach wechseln sollen, 96-Boss Martin Kind habe jedoch abgelehnt. Statt Füllkrug verpflichteten die Fohlen Alassane Plea, der mit 23 Millionen Euro Ablöse zum Rekordtransfer aufgestiegen ist. 

Florian Bajus  
24.11.2021