Baum oder Grammozis?

Kuranyi fordert "Malocher-Mentalität" vom neuen Schalke-Trainer

Kevin Kuranyi weiß, worauf es beim FC Schalke 04 ankommt, spielte selbst fünf Jahre für die Knappen.
Kevin Kuranyi weiß, worauf es beim FC Schalke 04 ankommt, spielte selbst fünf Jahre für die Knappen. (Foto: imago)

Ex-Angreifer Kevin Kuranyi weiß, worauf es beim FC Schalke 04 ankommt. Welcher Name heute Vormittag als neuer Trainer der Knappen vorgestellt werden soll, ist ihm egal. Wichtig sei nur, dass derjenige "Malocher-Mentalität" mitbringt.

David Wagner ist seit Sonntagmorgen Geschichte beim FC Schalke 04, dafür könnte Manuel Baum die Zukunft gehören. Ihm wird die Favoritenrolle um den neuen Trainerposten bei den Königsblauen zugesprochen, aber auch Dimitrios Grammozis wurden Chancen errechnet. Ex-Schalker Kuranyi ist es egal, wie der neue Trainer heißt. "Ich will mich da gar nicht an Namensspekulationen beteiligen", sagte der 38-Jährige, der zwischen 2005 und 2010 für die Gelsenkirchener kickte, gegenüber dem Sportbuzzer.

Neuer Schalke-Coach muss einiges mitbringen

Viel wichtiger sei es, dass der neue Trainer die typischen Schalker Tugenden mitbringt. "Es sollte ein Trainer sein, der zur Schalker Malocher-Mentalität passt, der hart genug ist, um eine Kabine in den Griff zu bekommen – und eine Nähe zu den Menschen hat", so Kuranyi. Gerade bei dem Kumpelverein ist das wichtig, wie der ehemalige Nationalspieler weiter erklärte. "Auf Schalke gehört mehr als irgendwo sonst dazu, dass man die Fans, das Umfeld, den ganzen Verein mitnimmt. Und natürlich sollte er schon einmal gezeigt haben, dass er ein Team formen und mit ihm Erfolg haben kann", so Kuranyi. Erfolge haben beide Kandidaten gefeiert: Baum zeitweise beim FC Augsburg, Grammozis mit dem SV Darmstadt.

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Tom Jacob  
30.09.2020