Nichts als heiße Luft

Kruse? Filbry: "Sehe nicht, dass da irgendwas passieren kann"

Kruse wechselte erst im vergangenen Januar von Union nach Wolfsburg. Foto: RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images
Kruse wechselte erst im vergangenen Januar von Union nach Wolfsburg. Foto: RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images

Max Kruse kommt beim VfL Wolfsburg momentan nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Beim Stürmer sorgt dies für Unzufriedenheit. Eine spekulierte Rückkehr zu Werder Bremen wird allerdings nicht klappen.

"Wir müssen auch ehrlich sein, und ich bin ja ein ehrlicher Typ: Dass ich nicht zufrieden bin mit der Rolle, die ich im Moment habe, ist ganz klar", sagte Max Kruse zuletzt auf seinem Twitch-Kanal. Im Anschluss reichte es beim 34-Jährigen in der Bundesliga gegen den FC Schalke 04 (0:0) erneut nur für einen Kurzeinsatz von 31 Minuten. Doch bereits parallel dazu schloss Werder Bremen eine Rückhol-Aktion des einstigen Nationalspielers aus - und zwar in Person von Geschäftsführer Klaus Filbry.

"Wir haben einen Kader, mit dem wir sehr zufrieden sind"

Der 55-Jährige sagte bei Sky während der Halbzeitpause im Spiel bei Borussia Dortmund (3:2-Endstand für Werder Bremen): "Max Kruse ist Spieler des VfL Wolfsburg und aktuell sehe ich nicht, dass da irgendwas passieren kann." Werder habe "einen Kader, mit dem wir sehr zufrieden sind und der leistungsstark ist", so der Geschäftsführer. Eine Rückkehr von Kruse nach Bremen sehe er deshalb "nicht, nein". Der Angreifer machte unterdessen unlängst klar, dass sich jeder denken könne, "wie ich mich in meiner Situation jetzt fühle. Ich kann keine Garantie für gar nichts geben". Es gäbe "im Moment keinen Kontakt zu irgendwelchen Vereinen". Einen Wechsel schloss er allerdings nicht aus. Sein Vertrag beim VfL Wolfsburg läuft indes noch bis Ende Juni 2023.

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Adrian Kuehnel  
22.08.2022