Neuzugang vorgestellt

Kruse: "Warum nicht Union Berlin?

Neu bei Union: Max Kruse.
Neu bei Union: Max Kruse. Foto: Imago Images

Dass Max Kruse bei Union Berlin noch mal einen ganz anderen Drive reinbringt, war vielen bewusst. Und so kam es schon bei seiner Vorstellung, als er mit einem Elektroroller auf das Gelände der Alten Försterei vorfuhr. Der Angreifer wüsste nicht, wieso er sich nicht für ein Engagement in Köpenick hätte entscheiden sollen.

Am Donnerstag gab Union Berlin vorbehaltlich der medizinischen Untersuchungen die Verpflichtung von Max Kruse bekannt. Einen Tag später wurde der 32-Jährige offiziell den Medien vorgestellt. Auf die Frage, wieso er sich für den FCU entschieden habe, antwortete Kruse gegenüber dem vereinseigenen Kanal: "Wieso nicht? Das ist die Frage! Ich glaube, der Klub hat Charme. Ich habe hier früher mal spielen dürfen, da sah das alles noch nicht so gut aus wie jetzt."

Begeistert von der Stimmung

Da er seinen Vertrag mit Fenerbahce Istanbul aufgrund ausstehender Gehaltszahlungen gekündigt hatte, wird für Kruse keine Ablöse fällig. "Die Stimmung hier hat mich schon immer begeistert – und der Verein hat in den letzten Jahren eine sehr, sehr gute Entwicklung genommen. Ich möchte Teil dessen sein, was sich in den nächsten Jahren noch bewegt", sagte Kruse.

Priorität Klassenerhalt

Auch an der Schwarzmeerküste hatte Kruse nicht lange gebraucht, um seine Qualitäten unter Beweis zu stellen. In 23 Pflichtspielen für Fenerbahce beteiligte sich der ehemalige Bremer an starken 15 Toren direkt. Das Ziel für seine erste Saison in der deutschen Bundeshauptstadt? "Oberste Priorität sollte sein, dass wir nicht absteigen", sagte Kruse, der mit der Mannschaft und dem Trainerteam bisher noch keinen allzu großen Kontakt hatte: "Deswegen muss man mal schauen, wie die Zielsetzung intern ist. Ich bin sehr optimistisch, dass wir eine sehr gute Rolle spielen können." 

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Andre Oechsner  
07.08.2020