Wechsel im Winter

"Habe einige Sachen nicht verstanden": Kruse begründet Union-Abgang

Max Kruse spricht über seinen Wechsel zum VfL Wolfsburg.
Max Kruse spricht über seinen Wechsel zum VfL Wolfsburg. Foto: Imago

Max Kruse hat beim VfL Wolfsburg sofort eine wichtige Rolle eingenommen. Der Abgang von Union Berlin kam für die Öffentlichkeit überraschend. Der Angreifer gab im Aktuellen Sportstudio im ZDF Einblick.

"Ich hatte eine sehr intensive und geile Zeit bei Union Berlin. Das zweite Jahr lief für mich, auch wenn wir sportlichen Erfolg hatten, nicht mehr so gut wie die erste Saison", erklärte Max Kruse seine Beweggründe für den Wechsel zum VfL Wolfsburg. Er wolle zwar kein Fass aufmachen, aber er nannte sportliche und menschliche Gründe für diese Entscheidung: "Als Sportler will man von der ersten bis zur letzten Minute auf dem Feld stehen. Ich bin ehrgeizig."

Kruse erklärt seinen Abgang

Kruse gab zu: "Ich habe einige Sachen nicht so ganz verstanden und anders gesehen." Der Stürmer gehe dann auch in die Konfrontation. "Das Verhältnis war nicht komplett zerbrochen. Aber ich hatte mir etwas anderes vorgestellt." Bereits im November war ihm klar, dass er seinen im Juni 2022 auslaufenden Vertrag nicht verlängern und eine neue Herausforderung suchen würde. Im Januar ging es daher ganz schnell.

"Da ist kein böses Blut geflossen"

Im Unfrieden gingen die beiden Parteien aber nicht auseinander: "Da ist kein böses Blut geflossen. Wir können uns noch immer in die Augen schauen." Er habe in gewissen Situationen andere Vorstellungen als sein Ex-Trainer Urs Fischer gehabt. "Er versucht das Beste für den Klub herauszuholen. Ich bin ein ehrgeiziger Spieler, der immer auf dem Platz stehen will. Im ersten Jahr hat das wunderbar funktioniert und im zweiten nur noch gut."

Florian Bolker  
13.02.2022