Real-Star

Kroos: Das war beim FC Bayern "immer quälend"

Kroos wechselte 2014 vom FC Bayern zu Real Madrid.
Kroos wechselte 2014 vom FC Bayern zu Real Madrid. Foto: Imago

Toni Kroos ging 2014 vom FC Bayern zu Real Madrid. Was dem deutschen Nationalspieler bei den Münchnern im Vergleich zu den Spaniern missfiel, verrät er in seinem Podcast Einfach mal Luppen, den er gemeinsam mit seinem Bruder Felix Kroos betreibt.

Seit mittlerweile schon sechs Jahren spielt Toni Kroos bei Real Madrid. Der 30-Jährige ist mit den Königlichen, wie zuvor auch schon mit dem FC Bayern, stets in der Champions League vertreten. Einen großen Unterschied zwischen beiden Klubs gebe es aber - im Rahmenprogramm. Der Mittelfeldspieler sei froh, dass es bei den Madrilenen, anders als beim deutschen Rekordmeister, nach Abpfiff in der Königsklasse kein Bankett mehr gibt.

"Hast du danach keinen Bock mehr"

"Wir können direkt nach dem Spiel zurückreisen. Das kenne ich damals aus München noch anders. Das war immer quälend", teilte Kroos rückblickend mit und erklärte, dass es Spiele gebe, "da hast du danach keinen Bock mehr auf so was. Das fand ich ehrlich gesagt immer ein bisschen nervig. Da bin ich schon sehr froh, wie es hier geregelt wird."

"Unbezahlbar, schnell wieder nach Hause zu kommen" 

Beim spanischen Rekordmeister gebe es im Anschluss an die Partien in Europa nämlich keine Verlängerung. Laut dem Weltmeister von 2014 sei es "unbezahlbar, schnell wieder nach Hause zu kommen." Während er 2013 mit den Bayern im Wembley den Henkelpott gewann, holte er mit den Blancos den Champions-League-Titel zwischen 2016 und 2018 gar dreimal in Folge.

Profile picture for user Adrian Kuehnel
Adrian Kuehnel  
28.10.2020