Kommen Ekitike oder Kalimuendo?

Exklusiv: Krösche zur Stürmersuche: "Bin kein Freund von Aktionismus"

Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche ist auf dem Transfermarkt aktiv.
Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche ist auf dem Transfermarkt aktiv. Foto: Getty Images

Die Stürmersuche bei Eintracht Frankfurt läuft auf Hochtouren. Sportvorstand Markus Krösche lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen.

Eintracht schlägt nur dann zu, wenn der Klub "überzeugt ist"

Auch exklusiv BarcelonaBarcelona-Megatalente haben 6-Millionen-Ausstiegsklausel. Die beiden heißen Kandidaten haben sich nach wochenlangen Spekulationen bei Eintracht Frankfurt herauskristallisiert: Hugo Ekitike von Paris Saint-Germain und Arnaud Kalimuendo von Stade Rennes. Unabhängig davon, welcher dieser beiden Angreifer kommt - es wird teuer. Die Hessen knacken möglicherweise erstmals in der Vereinshistorie im Gesamtpaket die 20-Millionen-Euro-Grenze. Markus Krösche (stinksauer) wird sich aber nicht treiben lassen, wie er exklusiv bei fussball.news sagte: "Wir werden auf dem Transfermarkt nur dann etwas machen, wenn wir überzeugt sind."

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Stürmer soll Vorgriff auf den Sommer sein

Siehe auch: Toppmöller zur Stürmersuche der Eintracht. Der Sportvorstand der Eintracht will an seinen Prinzipien festhalten. Die Frankfurter werden das Geld nach einem herausragenden Transfersommer mit den Verkäufen von Randal Kolo Muani und Jesper Lindström, die im Optimalfall zusammen knapp 130 Millionen Euro in die Kasse spülen, sinnvoll einsetzen und sich dabei nicht über den Tisch ziehen lassen von der Konkurrenz. Krösche stellte klar: "Der Stürmer muss uns auch langfristig helfen, es wäre ein Vorgriff auf den Sommer."

Eintracht will den Stürmer kaufen oder mit Kaufoption ausleihen

Im Gegensatz zu Sasa Kalajdzic, wo sich der Klub auf ein reines Leihgeschäft eingelassen hat, soll es bei dem Transfer eines weiteren Angreifers ein anderes Modell geben. Vom direkten Kauf über eine Leihe mit Kaufpflicht oder Kaufoption ist nach fussball.news-Informationen alles möglich. Es geht um Langfristigkeit, einen Abgang nach sechs Monaten soll es nicht geben. Auch deshalb zieht sich ein solcher Poker. Krösche weiß zudem, dass mit Omar Marmoush und Fares Chaibi spätestens Anfang Februar zwei Offensivspieler zurückkommen und die Kader-Qualität steigern. Umso wichtiger ist es für die Verantwortlichen, abzuwägen und einen millionenschweren Schnellschuss zu vermeiden.

Krösche stellt klar: "Bin kein Freund von Aktionismus"

Einfach einen neuen Angreifer kaufen, um aktiv gewesen und den Rufen im Umfeld gefolgt zu sein? Der Eintracht-Sportvorstand will ein solch hektisches Treiben dringend vermeiden: "Ich bin kein Freund von Aktionismus. Bei einem Transfer muss alles passen." Ekitike etwa ist den ersten Schritt auf die Frankfurter zugegangen, er würde auf einen Teil seines Gehalts, das bei 7,5 Millionen Euro jährlich liegen soll, verzichten. Es wird fleißig gestrickt bei den Hessen. Am 1. Februar schließt das Winter-Transferfenster.

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Christopher Michel  
15.01.2024