Eintracht Frankfurt

Krösche über Transferpläne: "In der Offensive wird etwas passieren"

Sportvorstand Markus Krösche bleibt bei Eintracht Frankfurt voller Tatendrang. Foto: Getty Images

Die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt waren in den vergangenen Monaten fleißig, einige Transfers für die kommende Saison sind bereits eingetütet worden. Abgeschlossen ist die Kaderplanung aber noch nicht.

Mit Randal Kolo Muani, Hrvoje Smolcic, Jerome Onguene, Aurelio Buta, Faride Alidou und Marcel Wenig hat Eintracht Frankfurt schon sechs Spieler verpflichtet, zudem bleiben die Leihspieler Kristijan Jakic und Jens Petter Hauge beim Europa-League-Sieger. Laut Markus Krösche sollen weitere Transfers folgen, diese seien aber von Spielerverkäufen abhängig.

Krösche kündigt Offensiv-Transfers an

"In der Offensive wird auf jeden Fall etwas passieren. Wir brauchen Spieler, die am Sechzehner, auf engsten Raum unter Druck Lösungen haben", erläuterte der Frankfurter Sportvorstand in der Sport Bild und betonte: "Wie viele Spieler überhaupt kommen, hängt davon ab, wer uns noch verlässt." Bisher stehen Steven Zuber, Dominik Kohr, Rodrigo Zalazar, Danny da Costa, Aymen Barkok und Stefan Ilsanker als Abgänge fest, die Einnahmen belaufen sich laut dem Online-Portal Transfermarkt aber nur auf 4,6 Millionen Euro. 

Zwischen Verstärkung und Vernunft 

Im Raum stehen mögliche Abgänge von Filip Kostic, Evan Ndicka und Daichi Kamada, vereinzelt wird auch Djibril Sow als Verkaufskandidat gehandelt. Transfers in dieser Größenordnung könnten Spielraum für weitere Investitionen schaffen, wenngleich die Eintracht weiter mit Bedacht agieren will: "Der Spagat aktuell ist, Verstärkungen zu holen, die uns in der Champions League helfen und gleichzeitig das Budget und die Gehaltsstruktur erhalten. Wichtig ist zudem, dass wir Spieler hinzubekommen, die uns perspektivisch weiterhelfen und sich zunächst in der Bundesliga etablieren", erläuterte Krösche. 

Florian Bajus  
10.06.2022