Happy End für RB

Krösche: So hat uns Sörloth beim Transfervorhaben geholfen

Sörloth hat in Leipzig bis 2025 unterschrieben.
Sörloth hat in Leipzig bis 2025 unterschrieben. Foto: Getty

RB Leipzig hat Alexander Sörloth als Neuzugang präsentiert. Etliche Wochen hat der Bundesliga-Topklub um den Norweger gekämpft - und ihn dank der Hilfe des Angreifers auch bekommen.

"In der Agenda der schwierigen Transfers ist das einer, der relativ weit oben landen wird", teilte RB Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche am Mittwoch bei der Präsentation von Neuzugang Alexander Sörloth mit. Für den Stürmer musste der Champions-League-Halbfinalist der Vorsaison eine Sockelablöse von 20 Millionen Euro entrichten. Diese Summe teilen sich Crystal Palace, wo der 24-Jährige zuvor unter Vertrag stand, und Trabzonspor, die den Knipser zuletzt mit Kaufoption ausgeliehen hatten.

Krösche: "Es hat gedauert, Lösungen zu finden"

"Beide Vereine mussten zustimmen, um den Vertrag abzuwickeln. Es hat gedauert, da Lösungen zu finden", so Krösche, der betonte, dass Sörloths unbedingter Wechselwille beim Transfervorhaben geholfen hat: "Er war von Anfang an Feuer und Flamme, das hat uns geholfen."

Sörloth: "Hundertprozentig sicher, dass ich nach Leipzig wollte"

Der Norweger selbst erklärte in diesem Zuge: "Ich war mir hundertprozentig sicher, dass ich nach Leipzig wollte." Auf seine neuen Teamkameraden, die er beim Champions-League-Endturnier in Lissabon und beim 3:1-Saisonstart gegen Mainz vor dem Fernseher verfolgte, freut er sich nun. "Es macht Spaß, zuzuschauen. Und es macht hoffentlich auch Spaß, darin zu spielen", machte er deutlich.

Allerdings hat der Torjäger seit dem 5:1-Sieg mit Norwegen gegen Nordirland vor rund zwei Wochen nicht am Mannschaftstraining teilgenommen. Zum Startelf-Einsatz am 2. Spieltag der Bundesliga bei Bayer Leverkusen (Samstag, 15:30 Uhr) wird es damit wohl noch nicht kommen.

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Adrian Kuehnel  
23.09.2020