Ex-Dresdner auf Klubsuche

Kreuzer drückt Dynamo die Daumen: "Komisches Gefühl wird es schon sein"

Kreuzer und Dynamo trennten sich nach sechs Jahren. Foto: Simon Hofmann/Getty Images
Kreuzer und Dynamo trennten sich nach sechs Jahren. Foto: Simon Hofmann/Getty Images

Dynamo Dresden hat nach dem Abstieg aus Liga zwei einen großen Umbruch vollzogen. Dabei trennte sich der Klub auch von Niklas Kreuzer, der satte sechs Jahre für die Sachsen gespielt hatte. Noch hat er keinen neuen Verein gefunden. Am Montag drückt er erstmal noch Dynamo die Daumen.

Das Team von Trainer Markus Kauczinski steigt mit einem Kracher in die neue Saison ein, im DFB-Pokal geht es gegen den Hamburger SV. "Ein komisches Gefühl wird das schon sein. Schließlich ist es das erste Pflichtspiel seit 2014, bei dem ich nicht mehr im Team bin", sagt Kreuzer gegenüber der Bild-Zeitung. Just im DFB-Pokal erlebte er mit Dynamo regelrechte Sternstunden, schlug 2014 den FC Schalke 04 oder 2016 RB Leipzig. Auch gegen den HSV rechnet Kreuzer den nunmehr ehemaligen Kollegen Chancen aus. "Die sind im Pokal immer da, gerade zu Saisonbeginn", so der 27-Jährige.

"Schönste und erfolgreichste Zeit"

Sein eigener Saisonbeginn ist noch nicht in Sicht. Anfragen gab es für den Rechtsverteidiger durchaus, das passende Angebot jedoch war bisher nicht dabei. Aktuell hält sich der in 90 Zweitliga- und 75 Drittliga-Spielen erprobte gebürtige Münchner individuell fit, er lebt dabei noch in Dresden. Dynamo gegenüber empfindet er keinerlei negativen Gefühle. "Die Zeit hier war für mich nicht nur die schönste, sondern auch die erfolgreichste meiner bisherigen Profi-Karriere", so Kreuzer.

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Lars Pollmann  
10.09.2020