TV-Experte

Kramer über Nicht-Nominierung: "Finde ich total schade"

Christoph Kramer begleitet die WM als TV-Experte. Foto: Getty Images.
Christoph Kramer begleitet die WM als TV-Experte. Foto: Getty Images.

Christoph Kramer begleitet die Weltmeisterschaft in Katar als TV-Experte. Zuvor wurden dem Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach gute Chancen auf eine Einladung zur deutschen Nationalmannschaft zugeschrieben. Überzeugt war Kramer von einer WM-Teilnahme nicht, mit der ausgebliebenen Nominierung hadert er dennoch.

Unter Daniel Farke blüht Christoph Kramer bei Borussia Mönchengladbach wieder auf, doch trotz seiner Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorsaison wird der defensive Mittelfeldspieler voraussichtlich keine weiteren Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft absolvieren. Letztmals wurde Kramer am 29. März 2016 gegen Italien eingesetzt, in der Folge wurde er ebenso wenig berücksichtigt wie im Vorfeld der Weltmeisterschaft. 

Kramer: "Bin mir nicht sicher, ob ich auf der Liste stand"

Seit 2018 begleitet Kramer Welt- und Europameisterschaften als Experte für das ZDF. Im Vorfeld des Eröffnungsspiels zwischen Katar und Ecuador erklärte der 31-Jährige, trotz der Spekulationen nicht mit einem Anruf von Hansi Flick gerechnet zu haben: "Ich glaube, das war eher so ein Mediending. Ich bin die Welle natürlich gesurft, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt auf dieser ominösen Liste stand." An seinem Job als TV-Experte habe er nicht gezweifelt, "was ich total schade finde", sagte Kramer jedoch, "weil ich natürlich gerne spielen würde, weil ich ein Spieler bin." Doch bis zum Bundesligastart Ende Januar ist er vorerst neben dem Platz zu sehen.

Florian Bajus  
20.11.2022