Gladbach-Profi

Kramer: "Müssen uns auf eine ungemütliche Zeit einstellen"

Die Gladbacher verloren auch gegen die Eintracht - zum vierten Mal in Folge. Foto: Getty Images

Borussia Mönchengladbach hat auch das vierte Spiel in Folge verloren. Gegen Eintracht Frankfurt setzte es eine 2:3-Niederlage. Mittelfeldspieler Christoph Kramer analysierte das Spiel im Anschluss sehr klar und fand deutliche Worte für die aktuelle Situation. 

1:4 beim 1. FC Köln, 0:6 gegen den SC Freiburg, 1:4 bei RB Leipzig und nun ein 2:3 gegen Eintracht Frankfurt: Borussia Mönchengladbach steckt tief in der Krise. "Wir müssen uns sicherlich erstmal auf eine ungemütliche Zeit einstellen", sagte Christoph Kramer nach der Niederlage gegen die Hessen auf Sky. Gleichzeitig mahnte der Mittelfeldspieler aber auch: "Wir wissen alle wie schnell es gehen kann. Vor fünf Spieltagen hatten wir auch 18 Punkte, da dachten alle 'Oh, jetzt noch zwei Punkte in Richtung Champions League', jetzt haben wir noch zwei Punkte auf Platz 16." 

"Haben und die Situation so eingebrockt" 

Für Kramer war zumindest die Leistung gegen die Eintracht "ein Schritt in die richtige Richtung", obgleich er auch sagte: "Es war nicht so, dass wir Frankfurt an die Wand gespielt haben. In der zweiten Halbzeit war es wieder unfassbar wild. Die Tore dürfen so nicht passieren. Tore dürfen aber nie passieren." Der Weltmeister von 2014 gibt sich trotz 18 Punkten aus 16 Spielen kämpferisch, betonte, dass es den Spielern derzeit an Selbstverständnis fehle: "Da ist gerade von jedem einzelnen Spieler der Fuß nicht sicher, nicht von Selbstbewusstsein bestückt. Die Situation haben wir uns so eingebrockt in den letzten Wochen, deshalb werden wir sie auch wieder zusammen so auslöffeln." Zum Hindenrundenfinale geht es für die Fohlen am Samstag (15:30 Uhr) zur TSG Hoffenheim. 

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Benjamin Heinrich  
15.12.2021