Barca würde ihn wohl schwachwerden lassen

Kramer: Gladbach-Abschied wäre keine Frage des Geldes

Kramer dürfte Gladbach erhalten bleiben. Foto: Imago
Kramer dürfte Gladbach erhalten bleiben. Foto: Imago

Christoph Kramer erlebt in der kommenden Saison in Adi Hütter seinen fünften Cheftrainer bei Borussia Mönchengladbach. Bisher hat sich der Mittelfeldmann noch unter jedem Übungsleiter durchgesetzt. Der Weltmeister von 2014 gehört regelrecht zum Inventar.

Ausgeschlossen ist nicht, dass der 30-Jährige in seiner Karriere nochmal neue Erfahrungen sammeln will. Dabei lässt er sich aber nicht davon treiben, was das beste fürs Portemonnaie wäre. "Ich mache meine Entscheidungen nicht vom Geld abhängig. Ab einem gewissen Gehaltsniveau darf das nicht mehr der entscheidende Faktor sein", erklärt Kramer gegenüber der Bild-Zeitung. Fans der Fohlen müssen sich aber wohl keine großen Sorgen machen. "Ein Gesamtpaket, das mich umdenken lassen könnte, ist schwer vorstellbar", sagt der Ex-Nationalspieler.

Barca würde ihn locken

Einen Klub, dem Kramer wohl nicht widerstehen könnte, gibt es dabei durchaus. "Seit meiner Kindheit schwärme ich für den FC Barcelona. Alleine, wenn ich das Trikot sehe!", gerät der Solinger ins Schwärmen. Aus diesem Kindheitstraum wird aber wohl kaum etwas werden. "Ich glaube nicht, dass jemand aus Barcelona anrufen wird", muss Kramer lachen. Schon wesentlich realistischer wäre ein Szenario, in dem der künftige Bundestrainer Hansi Flick anruft.

DFB-Rückkehr nicht abgeschrieben

Offiziell zurückgetreten ist der zwölffache DFB-Internationale nicht, sein letzter Einsatz mit dem Adler auf der Brust ist allerdings bereits über fünf Jahre her. "Momentan habe ich keinen Gedanken an die Nationalmannschaft. Aber: Abschreiben möchte ich das Thema nicht. Im Fußball kann's schnell gehen." Bei der EURO ist Kramer stattdessen erneut als TV-Experte für das ZDF aktiv.

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Lars Pollmann  
09.06.2021