Wechselgerüchte

Kostic-Abgang? Glasner: "Keine Ahnung, was im Winter passiert"

Filip Kostic könnte die Eintracht spätestens im Sommer verlassen. Foto: Getty Images

Droht Eintracht Frankfurt der Abgang von Filip Kostic? Der Serbe könnte einen Wechsel in die Serie A forcieren. Trainer Oliver Glasner will sich mit einem solchen Szenario aktuell noch nicht beschäftigen. Außerdem sieht der Österreicher auf der Sechserposition bei den Hessen keinen Bedarf für einen Neuzugang.

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich 

Ein neuer Berater als Fingerzeig für die Zukunft? Das könnte bei Filip Kostic der Fall sein, der nach der Trennung von seinem Berater Fali Ramadani nun bei der World Soccer Agency unter Vertrag steht. Zieht es den 29-jährigen Serben schon im Winter nach Italien? Oder nach dem Wechsel-Veto von Sportvorstand Markus Krösche spätestens im Sommer? Trainer Oliver Glasner wollte davon auf Nachfrage von fussball.news nichts wissen. "Ich wusste nicht, dass er einen neuen Berater hat, wusste nur, dass der alte nicht mehr sein Berater war. Wer jetzt sein neuer ist, weiß ich nicht. Von dem her habe ich keine Ahnung, was im Winter passiert, was im Sommer passiert. Das ist noch so weit weg. Da kann ich mich nicht zu äußern", blockte der 47-Jährige ab. 

Glasner will keinen Neuen für die Sechs

Deutlich klarer äußerte sich Glasner zu einem potentiellen Winterneuzugang für die Sechserposition: "Ich sehe auf dieser Position keine Notwendigkeit für einen Wintertransfer." Vielmehr habe die Eintracht schon im Sommer auf die Situation bei Kapitän Sebastian Rode, der sehr verletzungsanfällig ist, reagiert und "kurz vor Transferschloss nachjustiert mit Krisitjan Jakic, weil wir das Thema gesehen haben." Der 24-jährige Kroate sei "Stammspieler vom zweiten Spieltag weg und macht seine Aufgaben sehr, sehr gut, ist noch nicht am Ende seiner Entwicklung." Priorität dürfte demnach in Sachen Transfers ein Stürmer haben, der als Abnehmer für die Kostic-Flanken fungiert - solange dieser über den Winter hinaus in Frankfurt bleibt. 

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Benjamin Heinrich  
20.11.2021