Leistungsexplosion nach Streik

Kostic dankt Glasner: "Hat Verständnis für meine Situation gezeigt"

Filip Kostic ist noch immer ein Schlüsselspieler der Frankfurter Eintracht. Foto: Getty Images.
Filip Kostic ist noch immer ein Schlüsselspieler der Frankfurter Eintracht. Foto: Getty Images.

Filip Kostic hat den Wechsel-Streik abgehakt. Der Außenbahnspieler gehörte in den vergangenen Partien zu den Schlüsselfiguren von Eintracht Frankfurt. Einen großen Dank richtete er diesbezüglich an Cheftrainer Oliver Glasner.

Ursprünglich wollte Filip Kostic Eintracht Frankfurt verlassen und zu Lazio wechseln. Um den Transfer zu erzwingen, verpasste der 28-Jährige das Abschlusstraining vor dem Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld am dritten Spieltag, für das er anschließend nicht berücksichtigt wurde. Doch eine Einigung mit Lazio blieb aus, Kostic läuft somit auch in dieser Saison für die SGE auf - und präsentiert sich seither in starker Verfassung.

Kostic: "Ich halte mein Wort"

In allen vier Bundesligaspielen seit dem Bielefeld-Streik lieferte Kostic jeweils mindestens eine Torbeteiligung, rettete wichtige Punkte gegen den VfB Stuttgart, VfL Wolfsburg, den 1. FC Köln (alle 1:1) und erzielte das 2:1-Siegtor gegen den FC Bayern vor der Länderspielpause. "Ich habe den Fans versprochen, dass ich noch stärker und motivierter zurückkomme, unabhängig von allem, und weiter mein Bestes für den Klub geben werde", sagte Kostic gegenüber der Bild-Zeitung und betonte: "Ich halte mein Wort."

Lob für Glasner: "Der Trainer ist ein großartiger Profi"

Er wolle "nicht auf das zurückblicken, was in der Vergangenheit war. Wir schauen nach vorne", so Kostic, der insbesondere Chef-Coach Oliver Glasner ein großes Lob für den Umgang mit der Situation ausgesprochen hat: "Der Trainer ist sehr engagiert in seiner Arbeit und ein großartiger Profi. Wir haben uns unterhalten, er hat Verständnis für die Situation gezeigt, in der ich mich befand, und ich danke ihm dafür." Im Gegenzug offenbart Kostic auf dem Platz seine Qualitäten, von der die Eintracht auch in den kommenden Wochen profitieren soll.

Florian Bajus  
11.10.2021