Bei PSG bis 2022 unter Vertrag

Konkreter Plan: So will Real Mbappe finanzieren

Mbappe stand bei PSG zuletzt öfters in der Kritik. Foto: ALAIN JOCARD/AFP via Getty Images
Mbappe stand bei PSG zuletzt öfters in der Kritik. Foto: ALAIN JOCARD/AFP via Getty Images

Die Vertragssituation von Kylian Mbappe bei Paris Saint-Germain birgt in den kommenden Monaten viel Potenzial für Spekulationen. Der Angreifer ist nur bis 2022 an den Klub gebunden, soll schon längst das Objekt der Begierde bei Real Madrid sein. Die Königlichen haben womöglich schon einen konkreten Finanzierungsplan.

Dies berichtet jedenfalls die Sportzeitung AS. Demnach rechnet Real damit, mit Verkäufen nicht zwingend gebrauchter Spieler eine Summe von 100 bis 150 Millionen Euro einspielen zu können. Zur Disposition stehen demnach Isco, Luka Jovic, Marcelo, sowie die aktuell bereits verliehenen Gareth Bale, Dani Ceballos und  Brahim Diaz. Sollte der spanische Meister damit nicht genug Gelder für die Mbappe-Ablöse freimachen, stehen demnach die Chancen auf einen Kredit gut, weil der Klub auch in der Corona-Pandemie als äußerst solvent gilt.

Freiräume im Gehaltsbudget

Mit dem endgültigen Abschied von Isco und Bale würden zudem die nötigen Freiräume im Gehaltsbudget entstehen, mutmaßt das Blatt. Zudem sei zu bedenken, dass weitere Top-Verdiener wie Sergio Ramos und Luka Modric nicht mehr lange für Real Madrid spielen werden, sofern sie überhaupt ihren Vertrag verlängern. Dementsprechend sei auch das Gehalt von Mbappe kein Problem für die Blancos.

Fordert PSG eine symbolische Summe?

Offen sei allerdings, welche Ablöseforderung seitens PSG zu erwarten sei. In Madrid befürchten die Verantwortlichen demnach einen eher symbolischen Preis, den die katarischen Besitzer von Paris aufrufen könnten. So sei nicht auszuschließen, dass Mbappe nur für einen neuen Transfer-Weltrekord zu haben sei, also mehr als die 222 Millionen Euro kosten soll, die Neymar dem FC Barcelona einst einspielte. Angesichts seiner Vertragssituation halte Real eine Ablöse von um die 150 Millionen Euro für angebracht und sei sehr zuversichtlich, diesen Deal stemmen zu können.

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Lars Pollmann  
12.01.2021