Schalker Nullnummer gegen Mainz

Kolasinac und Serdar sehen Licht und Schatten

Die Enttäuschung war Sead Kolasinac anzumerken. Foto: Imago
Die Enttäuschung war Sead Kolasinac anzumerken. Foto: Imago

Im Kellerduell gegen Mainz 05 kam der FC Schalke 04 nicht über ein 0:0 hinaus. Die Spieler reagierten enttäuscht, wollten nichtsdestotrotz aber positive Dinge aus der Partie mitnehmen.

Im ersten Spiel unter Dimitrios Grammozis zeigte der FC Schalke 04 zwei unterschiedliche Gesichter. Über weite Strecken der ersten Halbzeit war Königsblau die spielbestimmende Mannschaft, in Durchgang zwei nahmen wiederum die Mainzer das Zepter gegen müde Schalker in der Hand. Allerdings verpassten es die Rheinhessen, das entscheidende Tor zu erzielen.

Kolasinac: "Haben uns deutlich mehr vorgenommen"

"Wir haben uns deutlich mehr vorgenommen, wollten unbedingt das Spiel gewinnen", sagte Sead Kolasinac nach dem Schlusspfiff bei DAZN. Die Torschussstatistik sprach jedoch eine eindeutige Sprache, zu Buche standen 2:20 Abschlüsse aus Schalker Sicht. "Am Ende können wir uns bei Freddie (Schalke-Torwart Frederik Rönnow, Anm. d. Red.) bedanken, der zwei, drei Mal super die Bälle gehalten hat", so Kolasinac, der auch positive Dinge gesehen hat: "Nichtsdestotrotz glaube ich, dass die Mentalität gestimmt hat. In den Wochen davor hätten wir so ein Spiel aus der Hand gegeben."

Serdar lobt Grammozis

Auch Mittelfeldakteur Suat Serdar war mit dem Punkt gegen seinen Ex-Verein nicht zufrieden: "Die drei Punkte hätten wir gebraucht. Das Positive ist, wir haben wieder zu Null gespielt." Ein Lob hatte er indes für Grammozis übrig: "Ich finde es gut, was der Trainer die Tage reingebracht hat", sagte der 23-Jährige über den Neu-Trainer, der erst vor wenigen Tagen als ingesamt fünfter Schalker Übungsleiter in dieser Saison vorgestellt wurde. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt hat Serdar daher nicht aufgegeben, wie er auf Nachfrage erklärte: "Nein, noch nicht."

Florian Bajus  
05.03.2021

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