Silva alleine torgefährlicher als gesamte Werder-Offensive

Kohfeldt: "Wir haben zu wenig Tore geschossen in den letzten Wochen"

Der Werder-Offensive fehlt es an Durchschlagskraft. Foto: Oliver Hardt/Getty Images
Der Werder-Offensive fehlt es an Durchschlagskraft. Foto: Oliver Hardt/Getty Images

Werder Bremen muss nach drei Bundesliga-Spielen ohne Sieg und dem 0:4 bei der TSG Hoffenheim den Blick nach unten senken. Vor dem Spiel gegen das derzeitige Top-Team Eintracht Frankfurt liegen die Hanseaten fünf Punkte vor dem Relegationsplatz. Vor allem vor dem gegnerischen Tor hapert es dabei schon länger bei der Elf von Florian Kohfeldt.

Acht Tore in acht Bundesliga- Spielen sind etwa für das Kalenderjahr 2021 verbucht, alleine vier davon erzielten die Hanseaten aber beim Sieg über Hertha BSC. "Ohne Zweifel und da will ich nicht drumherum reden: Wir haben zu wenig Tore geschossen in den letzten Wochen. Das müssen wir verbessern", zitiert das Portal DeichStube Kohfeldt diesbezüglich. Mit der Eintracht kommt das Team an die Weser, das aktuell am ehesten Anschauungsunterricht liefert. 24 Mal netzten die Hessen im neuen Jahr bereits.

"Sehe Silva gerne spielen"

Heißt auch: In neun Spielen seit dem 01. Januar traf Frankfurt genauso oft wie Werder in 21 Spielen seit Saisonbeginn. Besonders bemerkenswert ist dabei die Bilanz von Andre Silva. Dessen 18 Saisontore sind mehr, als die gesamte Offensivabteilung in Bremen zustande gebracht hat. "Ich sehe ihn gerne spielen. Er ist ein intelligenter, kopfballstarker Stürmer, der immer die Tiefe sucht", sagt Kohfeldt über den Portugiesen, der auch im Hinspiel einen Punkt für die Eintracht gesichert hatte. Entsprechend gewarnt sind die Hanseaten vor dem Heimspiel am Freitagabend gerade vor dem Top-Stürmer.

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Lars Pollmann  
25.02.2021

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