Kritik an Groß

Kohfeldt will nicht klagen: "Sind nicht abgestiegen"

Florian Kohfeldt glaubt noch an den Klassenerhalt seiner Bremer. Foto: Imago

Der SV Werder Bremen bangt nach dem 0:2 beim FC Augsburg mehr denn je um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Trainer Florian Kohfeldt glaubt aber weiter fest daran und äußerte dennoch Kritik.

Durch das 0:2 beim FC Augsburg ist Werder Bremen auf den Relegationsplatz abgerutscht. Am letzten Spieltag geht es für die Bremer gegen Borussia Mönchengladbach, während der Tabellen-17. aus Köln gegen Schalke antritt. Der direkte Abstieg ist für Werder folglich ein Szenario. "Wir werden nächste Woche gewinnen und dann schauen wir. Wir können nicht klagen, wir sind nicht abgestiegen. Wir haben noch ein Spiel und dann erwarte ich von jedem, dass er kämpft für den Verein, für Werder, für die Mitarbeiter. Die sollen sich irgendwas aussuchen. Wir müssen nächste Woche dieses Spiel gewinnen", sagte Trainer Florian Kohfeldt nach der Niederlage auf Sky.

"Dümmste Gelbe Karte der Saison"

Kurios: Werder war bei der Auswärtspartie in Augsburg in einer guten Ausgangslage, nachdem FCA-Akteur Ruben Vargas im ersten Durchgang vom Platz geflogen war. Doch kurz nach der Halbzeit tat es ihm Werders Christian Groß beim Stand von 0:0 gleich. "Da brauche ich nicht groß drumrum reden. Ich breche nicht den Stab über ihn, aber das ist die dümmste Gelbe Karte der Saison", sagte Kohfeldt zur zweiten Gelben Karte seines Defensivspielers. Dennoch sah der 38-Jährige auch Kritikpunkte an seiner Mannschaft: "Wir müssen die Torchancen nutzen." 15 Torschüsse standen für Bremen nach der Partie in der Statistik, seinen Weg ins Tor fand allerdings keiner. Wollen die Hanseaten die Klasse halten, sollte sich das am kommenden Spieltag ändern.

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Benjamin Heinrich  
16.05.2021