Kaugummi-Thema

Kohfeldt: Werder soll bei Rashica "nicht einen Millimeter abweichen"

Kohfeldt behält Rashica auch gerne im Kader. Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images
Kohfeldt behält Rashica auch gerne im Kader. Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images

Dass Milot Rashica auch Anfang September noch bei Werder Bremen unter Vertrag steht, hätten im Endspurt der vergangenen Saison wohl die wenigsten erwartet. Seinerzeit schien ein Deal mit RB Leipzig Formsache zu sein, der steckt aber weiterhin fest. Florian Kohfeldt bekräftigt die Haltung der Hanseaten.

"Ich sehe keine Veranlassung, dass Werder auch nur einen Millimeter von seiner Position abweichen sollte", zitiert der Weser-Kurier den Chefcoach. Der Wechselwunsch von Rashica sei zwar legitim, weil sich der Kosovare nach zweieinhalb Jahren bei den Grün-Weißen "zu einem Topspieler der Bundesliga entwickelt" habe. Doch will Kohfeldt natürlich, dass ein Transfer nur zu den Bedingungen von Werder über die Bühne geht. "Ich würde das dann wirklich als einen Positiv-Wechsel beschreiben", sagt der Übungsleiter.

"Auch in der neuen Saison einer unser stärksten Spieler"

Allerdings wird mit jedem Tag etwas realistischer, dass Rashica über den 05. Oktober hinaus Teil der Mannschaft von Kohfeldt bleibt. "Er wäre natürlich auch in der neuen Saison einer unserer stärksten Spieler", sagt der Trainer, und verweist darauf, dass es dem Angreifer bei Werder ja auch nicht schlecht gehe. Er will den vielzitierten nächsten Schritt machen, nicht auf Teufel komm' raus weg aus Bremen. 20 Millionen Euro sollen es wohl mindestens sein, die Werder fordert.

"Erwartungen in gesundem Rahmen halten"

Das ist schon eine deutlich niedrigere Summe, als vertraglich fixiert wurde. 38 Millionen Euro betrug die Ausstiegsklausel beim Klassenerhalt, die allerdings noch vor dem Saisonende auslief. Dass bei freier Verhandlung über die Ablöse kein Rekordwert herausspringt, ist der Gesamtsituation in Corona-Zeiten geschuldet. "Man dürfte einen Transfer bei Rashica also nicht daran messen, was vor einem Jahr möglich gewesen wäre", sagt Kohfeldt. "Man sollte die Erwartungen in einem gesunden Rahmen halten."

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Lars Pollmann  
01.09.2020