Alte Bekannte

Kohfeldt warnt vor Kruse: "Absoluter Unterschiedsspieler"

Kruse könnte Werders Krise verschärfen. Foto: Imago
Kruse könnte Werders Krise verschärfen. Foto: Imago

Bei Werder Bremen schrillen nach sechs Niederlagen in Folge alle Alarmglocken. Wenn am Samstag gegen Union Berlin die Wende gelingen soll, muss das Team von Florian Kohfeldt nicht zuletzt auf einen alten Bekannten Acht geben. Der Coach warnt eindringlich vor Max Kruse.

"Er ist ein absoluter Unterschiedsspieler in der Liga, das steht außer Frage", zitiert das Portal DeichStube den Übungsleiter. "Max ist in der Lage, ein Tor zu schießen oder den letzten Pass zu spielen", so Kohfeldt. Es äußert sich in 15 Torbeteiligungen, für die der Ex-Nationalspieler nur 18 Einsätze für die Eisernen benötigt hat. Für Union war die Verpflichtung von Kruse ein Coup, der den Klub vielleicht sogar bis nach Europa führen könnte.

"Hätten ihn gerne zurückgeholt"

Bekanntlich war Werder auch an einer Rückkehr des Angreifers interessiert, als dessen Abenteuer in der Türkei bei Fenerbahce ein jähes Ende fand. "Wir hätten ihn gerne noch einmal zurückgeholt. Aber Max hat sich anders entschieden, was absolut okay ist", sagt Sportchef Frank Baumann. Ob Werder mit Kruse im Abstiegskampf stecken würde? In seiner letzten Saison in Bremen führte er das Team als Kapitän bis auf Platz acht, es fehlte nur ein Zähler auf die Teilnahme am internationalen Wettbewerb.

"Wird sich vornehm zurückhalten"

Davon können sie bei den Hanseaten aktuell nur träumen, nachdem bereits in der Vorsaison erst in der Relegation gegen den 1.FC Heidenheim die Rettung gelang. "Ich kenne seine Werder-Verbundenheit, deshalb gehe ich davon aus, dass er sich vornehm zurückhalten wird", sagt Kohfeldt. Diesen Spaß kann er sich mit Kruse leisten, weil sie ein nach wie vor gutes Verhältnis pflegen. Beim Anpfiff wird der Union-Angreifer aber sicher nur an die seinen Farben denken und nicht an Grün-Weiß.

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Lars Pollmann  
23.04.2021