Angreifer im Wartestand

Kohfeldt über Rashica: "Absolut professionelle Situation"

Rashica will den vielzitierten nächsten Schritt außerhalb von Bremen machen. Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images
Rashica will den vielzitierten nächsten Schritt außerhalb von Bremen machen. Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images

Werder Bremen hat am Sonntag das erstes Testspiel der neuen Saison mit 2:0 gegen Eintracht Braunschweig gewonnen. Für die Schlagzeilen sorgte dabei mit Milot Rashica ein Spieler, der gar nicht auf dem Feld war. Wegen seines Wechselwunschs blieb er außen vor. Florian Kohfeldt lobt den Kosovaren aber ausdrücklich.

"Milot verhält sich gut im Mannschaftsverbund. Ich würde das als absolut professionelle Situation sehen", zitiert die Deichstube den Cheftrainer. Sämtliche Claims sind abgesteckt: Der Angreifer will den vielzitierten nächsten Schritt machen, zu RB Leipzig wechseln. Der SV Werder will dafür eine ordentliche Kompensation, die Sachsen aber nicht zuviel Ablöse zahlen. In diesem Poker stecken die Parteien seit Längerem fest, Rashica muss Geduld aufbringen. Dass der Deal überhaupt zustande kommt, ist nicht gesichert.

"Milot wäre nicht der unglücklichste Mensch"

Kohfeldt würde es als Trainer freuen, wenngleich ihm klar sein dürfte, dass Werder eigentlich auf die Einnahmen angewiesen ist. "Milot wäre nicht der unglücklichste Mensch, wenn er am 6. Oktober immer noch in Bremen ist", sagt der Chefcoach dennoch. Da dies ein nicht auszuschließendes Szenario ist, bleibt Rashica nun nicht bis zur Schließung des Transferfensters außerhalb des geregelten Betriebs. Dem Bericht zufolge soll er deshalb auch beim nächsten Test gegen den Linzer ASK zum Einsatz kommen. Die Partie steigt am 19. August im Trainingslager. Mit einem schnellen Abgang rechnen sie bei Werder also wohl aktuell nicht.

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Lars Pollmann  
11.08.2020