Nur die beiden Granden haben mehr Spiele als Werder-Coach

Kohfeldt: "Nicht im selben Atemzug" mit Rehhagel und Schaaf

Kohfeldt hat bereits 133 Pflichtspiele als Trainer von Werder auf dem Konto. Foto: Imago
Kohfeldt hat bereits 133 Pflichtspiele als Trainer von Werder auf dem Konto. Foto: Imago

Florian Kohfeldt braucht mit Werder Bremen wohl nur noch einige Punkte, um den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. Der nach Christian Streich dienstälteste Trainer der Bundesliga ginge im Sommer in seine vierte Saisonvorbereitung bei den Hanseaten.

Schon jetzt ist der 38-Jährige der Coach mit den drittmeisten Spielen in der langen Geschichte der Grün-Weißen. Nur Otto Rehhagel und Thomas Schaaf stehen, dafür freilich sehr deutlich, vor dem Siegener. "Ich glaube nicht, dass ich mich im selben Atemzug mit den beiden nennen würde", sagt Kohfeldt gegenüber Bundesliga.com. "Was sie hier erreicht haben, hielt mindestens über ein Jahrzehnt. Und sie haben auch Trophäen gewonnen." Da steht bei ihm selbst noch nichts im Schrank, wobei Werder als Halbfinalist im DFB-Pokal dem ersten Titelgewinn seit 2009 nahe ist.

"Schon etwas, worauf ich stolz bin"

Ganz emotionslos lässt der Vergleich mit den Übervätern der Trainer von Werder Bremen Kohfeldt aber nicht zurück. "Ich muss ehrlich sein, das ist schon etwas, worauf ich stolz bin. Auch wenn ich nicht so auf Statistiken schaue." Immerhin zeige seine Amtszeit seit Oktober 2017, dass bei Werder Kontinuität herrscht. "Das finde ich richtig gut", so Kohfeldt. Sein Vertrag läuft bis 2023, Gerüchte über einen möglichen Abschied zu Borussia Mönchengladbach sind zwischenzeitlich erkaltet.

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Lars Pollmann  
01.04.2021

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