Pokal in Jena

Kohfeldt fordert: "Niemandem das Gefühl geben, heute geht was"

Kohfeldt ist vor dem Cup-Auftakt siegessicher. Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images
Kohfeldt ist vor dem Cup-Auftakt siegessicher. Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images

Werder Bremen galt einst als wahrer Cup-Spezialist. Sechsmal haben die Hanseaten den DFB-Pokal schon in die Lüfte gereckt, öfter gelang dies nur dem FC Bayern. Im vergangenen Jahrzehnt war davon aber bisweilen wenig zu spüren. Florian Kohfeldt weiß, wie sich eine neuerliche Enttäuschung verhindern lässt.

2011, '12, '13 und '16 schied Werder jeweils in der 1. Hauptrunde des Wettbewerbs aus. Unter dem aktuellen Chefcoach reichte es hingegen zweimal fürs Viertel-, einmal sogar fürs Halbfinale. Vor dem Duell mit Carl Zeiss Jena am heutigen Samstagabend fordert der Trainer große Aufmerksamkeit ein. "Wichtig ist immer, wie man so etwas angeht. Man darf von der ersten Sekunde an niemandem beim Gegner das Gefühl geben: Heute geht was", zitiert das Portal Deichstube Kohfeldt.

"Nicht den Hauch einer Ausrede"

Der Regionalligist hat den Vorteil, dass er aus der laufenden Saison heraus antritt. "Sie haben schon fünf Pflichtspiele gemacht und sind im Rhythmus", weiß Kohfeldt. Seine Bremen-Mannschaft aber hat sich natürlich gezielt vorbereitet und steht im vollen Saft. "Es gibt also nicht den Hauch einer Ausrede", so der Übungsleiter bestimmt. Der SV Werder soll die Qualitätsunterschiede deutlich machen, Jena in Fehler zwingen. "Der Anspruch, das Ziel und auch das, was am Ende dabei herauskommen wird, ist, dass wir diese Runde überstehen", gibt sich Kohfeldt absolut siegessicher.

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Lars Pollmann  
12.09.2020