Für Ghana

Königsdörffer über Nicht-Nominierung für WM: "War natürlich enttäuscht"

Königsdörffer wäre gerne mit Ghana zur WM. Foto: Martin Rose/Getty Images
Königsdörffer wäre gerne mit Ghana zur WM. Foto: Martin Rose/Getty Images

Trotz überzeugender Auftritte beim HSV wurde Ransford Königsdörffer nicht in den Kader Ghanas für die Weltmeisterschaft in Katar berufen. Der 21-Jährige hadert damit.

Sieben Tore in 17 Pflichtspielen für den HSV waren für Ransford Königsdörffer nicht genug. Ghanas Nationaltrainer Otto Addo entschied sich gegen eine Nominierung des Zweitliga-Stürmers. Letzterer kann dies nur bedauern. Nach dem 1:0-Sieg im ersten Testspiel der Kalifornien-Reise beim Orange County SC sagte Königsdörffer laut MOPO: "Ich war natürlich enttäuscht, ich wäre gerne dabei gewesen. Ich bin der Meinung, ich hätte es auch verdient. Der Trainer hat anders entschieden und mich auch persönlich angerufen."

"Ich werde weiter Gas geben"

Vom Rückschlag will sich der Youngster aber nicht unterkriegen lassen. "Ich werde weiter Gas geben, es gibt ja noch ein paar Weltmeisterschaften. Immerhin bin ich jetzt wenigstens in den USA. Das ist auch schön", so Königsdörffer. Erst Anfang Oktober sagte er: "Ich entwickle mich weiter. Beim HSV haben wir viel Ballbesitz. Wir machen es als Team einfach gut. Ich bekomme gute Zuspiele und versuche, sie zu nutzen." Vertraglich ist er noch bis 2026 an den HSV gebunden.

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Adrian Kuehnel  
18.11.2022