Ungeklärte Zukunft

Koeman zeigt Geduld mit Messi: "Ich habe kein Problem damit"

Messi könnte Barca im Sommer verlassen. Foto: Imago
Messi könnte Barca im Sommer verlassen. Foto: Imago

Der FC Barcelona befindet sich dieser Tage in einem besonderen Spannungsfeld. Da ist einerseits die aktuelle sportliche Situation, in der die Elf von Ronald Koeman hinter den Erwartungen bleibt. Und auf der anderen Seite schweben Zukunftsfragen über allem. Vor allem der Verbleib von Lionel Messi.

Der Superstar darf seit Neujahr ganz offiziell mit anderen Klubs verhandeln und theoretisch sogar einen Vertrag unterschreiben, weil sein Vertrag bei Barca am Saisonende ausläuft. Viele Fans treibt das Thema stärker um als die Frage, wer in drei Wochen zum neuen Präsidenten gewählt wird. Es gilt als wahrscheinlich, dass sich Messi das Wahlergebnis genau anschaut, ehe er über eine Verlängerung bei den Katalanen sprechen will. Chefcoach Koeman gibt seinem wichtigsten Spieler alle Zeit der Welt.

"Nicht nervös oder besorgt"

"Wie jeder Spieler, dessen Vertrag ausläuft, kann er frei entscheiden, wann immer er will. Ich habe damit kein Problem, wenn er sich das noch offenhält", so der Niederländer in der Spieltagspressekonferenz von Barca vor der Partie bei SD Huesca am Sonntagabend. "Man muss seine Entscheidung respektieren, aber man sollte nicht nervös oder besorgt sein." Dabei ist klar, dass die Zukunft des womöglich besten Fußballers aller Zeiten alles andere zu überlagern droht.

"Deshalb ist er die Nummer eins auf der Welt"

Messi kehrt derweil bei Huesca in den Kader von Barca zurück, nachdem Koeman ihm Sonderurlaub gewährt hatte. Die Abhängigkeit vom sechsfachen Weltfußballer wurde unter der Woche beim 1:1 gegen SD Eibar einmal mehr deutlich. "Das ist seit vielen Jahren so. Ich habe Spiele gesehen, in denen die Mannschaft nicht sonderlich gut war, und Leo war da um die Lösung zu erzielen. Deshalb ist er die Nummer eins auf der Welt", erklärt Koeman. In der laufenden Saison führt Messi die interne Torschützenliste mit sieben Treffern in 14 Einsätzen an. 

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Lars Pollmann  
03.01.2021