Aus gegen Regensburg

Trauriges Jubiläum: Köln scheiterte zum 10. Mal in der ersten Pokalrunde

Der 1. FC Köln hat sich frühzeitig aus dem DFB-Pokal verabschiedet. Foto: Getty Images.
Der 1. FC Köln hat sich frühzeitig aus dem DFB-Pokal verabschiedet. Foto: Getty Images.

Der 1. FC Köln ist zum zehnten Mal in der Vereinshistorie in der ersten Pokalrunde gescheitert. Aus der Bundesliga flogen nur sechs andere Mannschaften noch häufiger zu Beginn raus.

Während der 1. FC Köln an diesem Wochenende sein erstes Pflichtspiel der Saison 2022/23 bestritt, war Gegner Jahn Regensburg schon mitten im Spielbetrieb. In der 2. Bundesliga wurden die ersten beiden Spieltage bereits ausgetragen, mit Siegen über Darmstadt 98 (2:0) und Arminia Bielefeld (3:0) katapultierte sich Regensburg an die Tabellenspitze. 

Zehntes Erstrunden-Aus des FC

Auf den FC wartete der entsprechend unangenehme Gegner, der nach 26 Minuten bereits 2:0 in Führung lag und sich nach 120 Minuten ein 2:2 erkämpfte. Im Elfmeterschießen scheiterten Julian Chabot und Kingsley Ehizibue auf Kölner Seiten, während bei Regensburg lediglich Benedikt Saller vergab. Damit war die Elf von Steffen Baumgart bereits in der ersten Pokalrunde raus - und das zum insgesamt zehnten Mal in der Vereinshistorie. Nach Angaben des Express scheiterte Köln letztmals 2007 gegen die Zweitvertretung von Werder Bremen (2:4, n.V.) in Runde eins, das letzte Aus im Elfmeterschießen ereignete sich derweil 1995 gegen den Oberligisten Beckumer SV (3:4, n.E.). 

Wolfsburg scheiterte von allen Bundesligisten am häufigsten

Im Bundesliga-Vergleich gibt es der Boulevardzeitung zufolge nur sechs andere Vereine, die sich häufiger in der ersten Runde verabschiedet haben. Bei Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart sei dies elfmal der Fall gewesen, Werder Bremen und Mainz 05 seien 13-mal vorzeitig ausgeschieden, Hertha BSC durch die Niederlage gegen Eintracht Braunschweig schon 14-mal und der VfL Wolfsburg sogar 16-mal. 

Florian Bajus  
02.08.2022