Ex-Trainer vor Rückkehr?

Medien: Köln hat bis zu 10 Millionen Euro für Transfers übrig - Zeitnahe Entscheidung über Stöger?

Peter Stöger könnte zum 1. FC Köln zurückkehren. Foto: Imago.
Peter Stöger könnte zum 1. FC Köln zurückkehren. Foto: Imago.

Der 1. FC Köln verhandelt mit Peter Stöger über eine Rückkehr. Vorbehalte gegenüber dem Österreicher gibt es offenbar nur wenige, eine Einigung könnte schnell erfolgen. Leicht wäre die Aufgabe am Geißbockheim aber keineswegs.

Während Interimstrainer Friedhelm Funkel mit der Mannschaft um den Klassenerhalt kämpft, haben sich die Verantwortlichen des 1. FC Köln hinter den Kulissen auf die Suche nach einem neuen Cheftrainer für die kommende Spielzeit begeben. Zahlreiche Namen, darunter Steffen Baumgart, Thorsten Fink oder Edin Terzic, werden mit den Domstädtern in Verbindung gebracht, konkret ist es Medienberichten zufolge bisher aber nur bei Peter Stöger geworden. Mit dem Ex-Trainer (2013-2017) wurde in der vergangenen Woche ein erstes Gespräch geführt, für diese Woche soll ein weiterer Termin vereinbart worden sein (fussball.news berichtete).

Bis zu einer Einigung könnte es nicht mehr lange dauern

Wie die Bild-Zeitung berichtet, könnte bereits in der kommenden Woche eine Entscheidung fallen, sollte sich Stöger, der sich jüngst mit Alexander Wehrle und Horst Heldt ausgetauscht hat, für eine Rückkehr ans Geißbockheim entscheiden. Der Vorstand soll sich davor nicht verschließen, intern gebe es "keine allzu großen Vorbehalte", so das Boulevardblatt. 

Extrem geringes Transferbudget?

Wie zu Beginn seiner ersten Amtszeit vor knapp acht Jahren hätte Stöger eine komplizierte Aufgabe vor der Brust. Damals sollte er den FC zurück in die Bundesliga führen. Das könnte auch diesmal der Fall sein. Gelingt Funkel und den Seinen der Klassenerhalt, wäre das Ziel hingegen, den Verein im Oberhaus zu etablieren - mit dem vorhandenen Personal. Wie berichtet wird, wäre ein großer Umbruch aufgrund der finanziellen Einbußen durch die Corona-Pandemie nicht zu stemmen. Demnach könnte das Transferbudget im Optimalfall (Spielerverkäufe mit einbezogen) zehn Millionen Euro betragen. Zum Vergleich: In den beiden Transferfenstern der laufenden Saison investierte der FC 18,5 Millionen Euro bei Einnahmen in Höhe von 15 Millionen Euro.

Florian Bajus  
04.05.2021