1. FC Köln

Darum rückt Baumgart nicht von seiner Spielidee ab

Der 1. FC Köln soll auch weiterhin mit seiner mutigen Spielweise auffallen. Foto: Getty Images.
Der 1. FC Köln soll auch weiterhin mit seiner mutigen Spielweise auffallen. Foto: Getty Images.

Die hohe Belastung in dieser Saison und die vielen Verletzten sind für Steffen Baumgart kein Grund, von seiner Spielidee abzurücken. Der Cheftrainer des 1. FC Köln ist überzeugt, ein Korsett gefunden zu haben, in dem sich die Mannschaft langfristig weiterentwickeln wird. 

Egal welche Spieler auf dem Platz stehen, egal wie viele Spiele bereits in den Knochen stecken, der 1. FC Köln bleibt sich treu. Mit Ausnahme des Heimspiels gegen die TSG Hoffenheim (1:1) am zwölften Bundesliga-Spieltag laufen die Geißböcke hoch an, setzen den Gegner permanent unter Druck und suchen im eigenen Ballbesitz so schnell wie möglich den Weg nach vorne. 

Baumgart: "Hat uns auf lange Sicht nach vorn gebracht"

Bereits vor einigen Tagen betonte Baumgart, er halte trotz aller Widerstände strikt an seiner Spielidee fest (fussball.news berichtete). Vor dem Duell mit Bayer Leverkusen am Mittwoch (18.30 Uhr) erläuterte der 50-Jährige gemäß dem Kölner Stadt-Anzeiger seine Beweggründe: "Es hat mir gezeigt, dass wir eine Art und Weise haben, Fußball zu spielen, die uns auf lange Sicht nach vorn gebracht hat. Unser Ansatz ist, die Jungs zu entwickeln und mutig zu bleiben, auch wenn die Situation im Moment sehr schwierig ist." 

"Glaube, dass wir für eine gewisse Art Fußball stehen"

Gegen die Werkself seien erneut hoch anlaufende und aggressive Kölner zu erwarten, "auch mit dem Risiko, dass Leverkusen dann Umschaltmomente bekommt", sagte Baumgart - denn die Entwicklung der Mannschaft sei wichtiger als die Endresultate einzelner Spiele: "Wir wollen uns als Mannschaft und als Verein entwickeln, ohne über Ergebnisse zu reden. Mittlerweile glaube ich, dass wir für eine gewisse Art Fußball stehen. Das würde ich gern beibehalten." 

Florian Bajus  
09.11.2022