Kapitän seit dieser Saison

Kocak: "Kaiser kann das Gesicht von 96 sein"

Kaiser wechselte erst im Januar von Bröndby nach Hannover.
Kaiser wechselte erst im Januar von Bröndby nach Hannover. Foto: Getty

Mit einem 2:0-Sieg über den Karlsruher SC ist Hannover 96 der Start in die neue 2. Ligasaion gelungen. Ganz elementar könnte in dieser Spielzeit für das Team von Trainer Kenan Kocak sein Kapitän Dominik Kaiser werden. Der erfahrene Mittelfeldspieler könne "das Gesicht von 96 sein", so sein Coach.

Seit dieser Saison ist Kaiser Kapitän bei Hannover 96 und dadurch zugleich der wichtigste Anführer in Kocaks Kader. Der 96-Coach bekam mit dem 32-Jährigen, der im Winter vom dänischen Erstligisten Bröndby verpflichtet wurde, seinen absoluten Wunschspieler.

Kocak hat um Kaiser "gekämpft"

"Er ist eine Persönlichkeit in der Kabine", wurde Kocak beim Schwärmen über den Mittelfeldspieler, der von 2012 bis 2018 bei RB Leipzig unter Vertrag stand, vom Sportbuzzer zitiert. Der 39-Jährige erinnerte sich zurück, wie er beim Wechsel im Winter "um ihn gekämpft" hat.

"Er ist ein Leader"

"Ich war absolut davon überzeugt, dass er das Puzzleteil ist, das uns fehlt. Er kann das Gesicht von 96 sein, auch in Zukunft. Er ist eine Persönlichkeit in der Kabine, ein Leader, bringt seine inhaltlichen Qualitäten ein. Ich bin froh, dass wir ihn in der Mannschaft haben", teilte der Türke, der sich am 2. Januar mit dem Spielerberater von Kaiser austauschte, mit.

Kaiser nun Torjäger?

In den beiden ersten Pflichtspielen der Saison gegen Würzburg im Pokal (3:2) und zum Ligastart gegen Karlsruhe (2:0) avancierte Kaiser zum Torschützen. "Das wäre ja schlimm, wenn ich nicht wüsste, dass er das kann", sagte sein Trainer über die nun zum Vorschein kommenden Qualitäten seines Mittelfeldroutiniers.

"Wir haben diese Spielertypen gebraucht"

Neben Kaiser hat Hannover 96 mit Mike Frantz vom SC Freiburg einen weiteren erfahrenen Spieler verpflichtet. "Wir haben diese Spielertypen mit ihrer Erfahrung und ihrer Vita gebraucht, um auch den jungen Spielern lebendige Beispiele zu bringen, wie es in ihrer Entwicklung weitergehen kann", so Kocak abschließend. Am Freitag beim VfL Osnabrück (18:30 Uhr) soll für 96 der zweite Sieg folgen.

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Adrian Kuehnel  
24.09.2020