Auch Hertha buhlte um den Schweizer

Kobel erklärt Entscheidung für "Hammer-Verein" VfB

Kobel hat sich früh auf den VfB festgelegt. Foto: Matthias Hangst/Getty Images
Kobel hat sich früh auf den VfB festgelegt. Foto: Matthias Hangst/Getty Images

Auf dem Torhüter-Markt in der Bundesliga stellte Gregor Kobel den heißesten Namen des Sommers dar. Der Schweizer stand bei Hertha BSC hoch im Kurs, entschied sich aber für den VfB Stuttgart. Dort spielte er bereits zuletzt aus Leihbasis.

"Es hat einfach sehr viel für Stuttgart gesprochen. Ich hatte ein super Jahr hier, fühle mich pudelwohl und der VfB ist ein Hammer-Verein mit vielen Fans", erklärt der 22-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. Die Tatsache, dass er Mannschaft, Trainerteam und Umfeld der Schwaben bereits kannte, spielte wohl eine gewichtige Rolle. Immerhin hätte ein Wechsel nach Berlin oder anderswohin für Kobel den dritten neuen Verein innerhalb von wenig mehr als eineinhalb Jahren bedeutet.

"Etwas anderes" als eine Leihe

Vor der Leih-Saison beim VfB hatte er bereits eine Halbserie für den FC Augsburg gespielt. Nachdem die TSG Hoffenheim sich auch weiter auf Oliver Baumann als Nr.1 festgelegt hatte, strebte Kobel nun eine dauerhafte Lösung an. Der Zürcher freut sich darüber, beim VfB sesshaft werden zu können. "Fest zu einem Team zu gehören und auf Ziele hinzuarbeiten, ist noch mal etwas anderes, als nur auf Zeit an einem Ort zu sein", sagt der Nationalspieler.

"In der Bundesliga etablieren"

Sonderlich offensiv definiert Kobel seine Ziele allerdings nicht. Er sei kein Träumer und mag nicht spekulieren, in welche Richtung sich der VfB über die nächsten Jahren entwickeln könnte. "Das große Ziel für mich persönlich ist, den nächsten Schritt zu machen und mich in der Bundesliga zu etablieren. Das gilt aber auch für unsere junge Mannschaft." Der bescheinigt Kobel immerhin "sehr viel Potenzial".

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Lars Pollmann  
14.08.2020