Harit und Kabak

Knäbel über prominente Leihen: "Waren keine Wunschlösungen"

Schalke biss in den sauren Apfel. Foto: Imago
Schalke biss in den sauren Apfel. Foto: Imago

Der FC Schalke 04 hat im abgelaufenen Transferfenster ein weniger deutliches Transferplus erzielt, als sich der Absteiger eigentlich selbst auferlegt hat. Schmerzlich vor allem, dass Amine Harit und Ozan Kabak nur ausgeliehen werden konnten. Peter Knäbel erklärt, warum die Verantwortlichen in den sauren Apfel bissen.

"Das waren keine Wunschlösungen", gibt der Sportvorstand gegenüber Bild Live zu. Sie stellten sich nach Aussage von Knäbel jedoch als weitgehend alternativlos dar. Der Markt für Tempodribbler Harit und Abwehrmann Kabak entwickelte sich nicht wie erhofft. "Wir sind nicht mit Faxen und Angeboten für unsere Spieler überhäuft worden", formuliert der 54-Jährige. Deshalb gilt intern wohl schon als Erfolg, dass das Duo überhaupt anderswo untergekommen ist.

Harit-Deal "existenziell wichtig"

Immerhin gehörten Harit und Kabak zu den absoluten Top-Verdienern im Kader, sollen auf Erstliga-Niveau kassiert haben. Beim Marokkaner musste der FC Schalke 04 zuletzt noch nach Transferschluss zittern, ob die Leihe zu Olympique Marseille überhaupt durchgehen würde. Das Durchatmen dürfte groß gewesen sein, als das Go des französischen Verbands einging. "Existenziell wichtig" nennt Knäbel den Deal, der Millionen an Gehalt einspart. Bekanntlich muss Schalke bis Mitte des Monats Lizenzunterlagen einreichen. Verstößt der Absteiger gegen finanzielle Auflagen, droht mitunter sogar ein Punktverlust (fussball.news berichtete).

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Lars Pollmann  
05.09.2021